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Wolfenbüttel statt Atzum: Neue Zuordnung für Baugebiet Södeweg?

von Alexander Dontscheff


Offiziell gehört das Baugebiet Am Södeweg noch zu Atzum. Archivfoto: regionalHeute.de
Offiziell gehört das Baugebiet Am Södeweg noch zu Atzum. Archivfoto: regionalHeute.de Foto: Jan Borner

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05.09.2019

Wolfenbüttel. Die im Baugebiet „Am Södeweg“ liegenden Grundstücke sollen von der Gemarkung Atzum in die Gemarkung Wolfenbüttel übertragen werden. Mit einem entsprechenden Antrag beschäftigt sich der Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen am Freitag. Die Entscheidung trifft der Rat am 11. September.


Das Baugebiet „Am Södeweg“schließe sich direkt an das Stadtgebiet Wolfenbüttel in Richtung Ahlum an, befinde sich 800Meter südwestlich von Atzum undsei über öffentliche Straßenrund zwei Kilometer von Atzum entfernt, heißt es in der Begründung des von der Verwaltung eingebrachten Antrags. "Die Bewohner des Baugebietes werden sich unzweifelhaft zur Kernstadt von Wolfenbüttel hin orientieren", so die Verwaltung.

Die Grundstücke des Baugebietesseien zudem bereits auch aus der Feldmarksgenossenschaft Atzum entlassen worden. Die Bezeichnungen der nunmehr einzeln vermessenen Baugrundstücke lauteten jedoch noch „Gemarkung Atzum, Flur….“. Die Bezeichnung solle nun den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst werden und es solle ein entsprechender Antrag an das Katasteramt Wolfenbüttel zur Umgemarkung gestellt werden.

Rechtliche Auswirkungen


Die Kostenfür die Maßnahme würden laut Katasteramtrund 2.000 Euro betragen. "Es ergeben sich durch die Umgemarkung Auswirkungen lediglich rechtlicher Art, so zum Beispiel auf die Benennung des Wohnortes oder die Zuteilung zu Wahlbezirken", so die Verwaltung abschließend.

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