AfD fordert: Ab Montag mehr Trinkgeld im Restaurant

Ab dem kommenden Montag dürfen Restaurants unter Auflagen wieder öffnen. Der Wolfenbütteler AfD-Ratsherr Klaus-Dieter Heid hofft, dass sich die Kunden zugunsten der Angestellten spendabel zeigen.

Die Restaurants müsse ihre Leistungen Einschränken.
Die Restaurants müsse ihre Leistungen Einschränken. | Foto: Pixabay

Die AfD-Fraktion Wolfenbüttel bittet alle Gäste der Wolfenbütteler Gastronomie, beim Trinkgeld besonders spendabel zu sein. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Fraktionsvorsitzenden Klaus-Dieter Heid hervor. "Der üblich gezahlte Trinkgeld-Obolus von zirka 10 Prozent der Rechnungssumme könnte vielleicht für diejenigen, die es sich erlauben können, künftig etwas höher ausfallen", so der Wunsch des Politikers. Restaurants dürfen in Niedersachsen ab dem kommenden Montag unter Auflagen wieder Gäste empfangen.


Die AfD-Fraktion sei überzeugt, dass diese Bereitschaft die ohnehin freundlichen Angestellten der Gastronomie in einer Zeit deutlich reduzierter Gastkontakte nochmals motivieren wird. Die Gastronomie ist besonders hart von der Corona-Krise getroffen worden. "Doch nicht nur die Geschäftsinhaber, sondern auch die Beschäftigten mussten und müssen herbe Einbußen hinnehmen, die nicht zu kompensieren sind. Wenn ohnehin nicht sehr hohe Einkommen ganz weggefallen sind oder in Kurzarbeit mit nur 60 Prozent ausgeglichen wurden, zählt jetzt jeder Cent im Portemonnaie", stellt Heid fest.


mehr News aus Wolfenbüttel


Themen zu diesem Artikel


AfD