AfD stellt Wahlprogramm und Kampagne vor

Unter dem Motto "Es gibt eine Alternative" startet die AfD in den diesjährigen Landtagswahlkampf.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Hannover. "Es gibt eine Alternative" – mit diesem Motto startet die AfD in den Landtagswahlkampf, wie aus einer Pressemitteilung der Partei hervorgeht. Auf einer Pressekonferenz in Hannover stellte sie heute zudem das Wahlprogramm vor.


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Das 84-seitige Wahlprogramm behandelt Themen wie die Entlastung der Bürger, Inflation, Gas- und Stromkrise, aber auch Kriminalitätsbekämpfung, Migration, Landwirtschaft, Umwelt, Gesundheitssystem und Bildung. "Programm und Kampagne machen deutlich, dass wir die einzig wählbare Alternative sind. Die verbrauchten Gemeinschaftsparteien führen allesamt zu grüner Politik", kommentiert der Gifhorner Stefan Marzischewski, der zugleich AfD-Spitzenkandidat ist. Diese "grüne Politik" bedeute Teuerung, unbezahlbare Energiepreise, kalte Wohnungen, "eingeschränkte Meinungsfreiheit" und Armut. "Wer der Ampel-Regierung in Berlin und der inhaltsleeren CDU einen kräftigen Denkzettel verpassen will, der sollte uns sowieso wählen", so Marzischewski. Ferner möchte er, so der Gifhorner, alles dafür tun, um das "unsägliche Gendern in Niedersachsen zu beenden".

Partei zählt mehr Mitglieder


AfD-Fraktionsvorsitzender Stefan Marzischewski-Drewes.
AfD-Fraktionsvorsitzender Stefan Marzischewski-Drewes. Foto: Alexander Dontscheff


"Das Programm stimmt. Wir haben starke Kandidaten. Die AfD Niedersachen ist im Aufwind", so Frank Rinck, Vorsitzender der AfD-Niedersachsen. Das lasse sich auch an der Entwicklung der Mitgliederzahlen ablesen. Hatte die Partei, laut eigenen Angaben, im vergangenen Jahr 2.281 Mitglieder, sind es jetzt 2.543.

Rinck wettert im gleichen Atemzug auch gegen die Konkurrenz aus der anderen Seite des politischen Spektrums. So folgten die "links-grünen Verantwortlichen" immer "befremdlicheren ideologischen Irrwegen". "In Hannover erhält ein paritätisches Familienzentrum von der Stadt keinen Zuschuss für seine Sommerfreizeit mit Kindern aus benachteiligten Familien. Der Grund: Thema der Veranstaltung ist das Leben der Indianer. Links-grüne Political-Correctness-Wächter wittern die sogenannte kulturelle Aneignung. Wir von der AfD haben jetzt spontan zugesagt, einzuspringen und den Beitrag von 3.000 Euro zu übernehmen", berichtet Frinck abschließend.


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