„Aktionstag gegen den Schmerz“ am 2. Juni im Klinikum


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Wolfenbüttel. Bereits zum dritten Mal nimmt das Städtische Klinikum Wolfenbüttel am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ teil. Mit diesem Aktionstag am 2. Juni macht die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. zusammen mit ihren Partnerorganisationen auf das Thema „Schmerz“ aufmerksam und leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Situation von Schmerzpatienten und deren Angehörigen.

Bisher ist die Versorgung leider immer noch nicht ausreichend: Von den mehr als 12 Millionen Menschen, die in Deutschland unter chronischen Schmerzen leiden, wird nur jeder zehnte Patient einem Schmerzspezialisten vorgestellt.

In diesem Jahr machen erstmalig auch Pflege-Schmerzexperten am Aktionstag mit. Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel nimmt diesen Tag als Anlass, mit seinen hauseigenen Schmerz-Mentoren auf die neuesten Expertenstandards in der Pflege von Schmerzpatien- ten zu schulen und damit auf allen Stationen des Klinikums auf die Wichtigkeit einer adä- quaten und auf den einzelnen Patienten abgestimmten Schmerzbehandlung hinzuweisen. „Das Schmerzmanagement hat in unserer Klinik eine große Bedeutung. Um die Gefahr ei- ner Chronifizierung von Schmerzen nach Operationen zu vermeiden, findet bei jedem Pati- enten eine regelmäßige Messung seines aktuellen Schmerzes und eine auf den Verlauf an- gepasste medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapie statt,“ sagt Dr. Tobias Jüttner, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, operative Intensiv- und Rettungsmedizin.

Der Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. Prof. Michael Schäfer betont die Wichtigkeit einer interdisziplinären Therapie bei chronischen Schmerzen: „Die Volkskrankheit Schmerz kann nur berufs- und fachübergreifend bearbeitet werden.“

Am Städtischen Klinikum Wolfenbüttel verstärkt dementsprechend schon seit April diesen Jahres eine Klinische Psychologin das Team der Anästhesie und kann konsiliarisch von jeder Fachabteilung zu Patienten gerufen werden. Als Extra-Service für Patienten mit chronischen Schmerzen bietet die Deutsche Schmerz- gesellschaft e.V. am 2. Juni von 9 bis 18 Uhr eine kostenlose Telefon-Hotline an. Un- ter der Telefonnummer 0800 - 181820 stehen mehrere Dutzend Schmerzspezialisten Be- troffenen und Angehörigen Rede und Antwort.