Kiel. Das starke Abschneiden der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen könnte nach Einschätzung des Präsidenten des Kiel Instituts für Weltwirtschaft, Moritz Schularick, Folgen für die Energiepreise haben.
Es dürfte jetzt mehr Druck auf Trump seitens der eigenen Partei geben, die Benzinpreise durch eine Lösung im Iran-Konflikt wieder auf ein normales Niveau zu bringen, sagte der Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben). Positiv sei das Ergebnis sicherlich auch für die Ukraine, weil es für Trump schwerer werde, die Vorgaben des Kongresses zu ignorieren, fügte Schularick hinzu.
Die großen Gewinner der Midterms seien aber die US-Demokratie und der Rechtsstaat, sagte der Ökonom. Das sei auch wirtschaftlich positiv, weil die Kontrollinstanzen funktionierten.
Er warnte jedoch vor zu hohen Erwartungen. In der Handelspolitik und in der Chinapolitik nehme der Handlungsspielraum von Donald Trump etwas ab, eine radikale Kehrtwende sei aber nicht zu erwarten, sagte der Ökonom. In der Außenpolitik habe Donald Trump weiter das Zepter in der Hand.
Ökonom sieht US-Wahlergebnis als Chance auf sinkenden Ölpreis
Das starke Abschneiden der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen könnte nach Einschätzung des Präsidenten des Kiel Instituts für Weltwirtschaft, Moritz Schularick, Folgen für die Energiepreise haben. Es dürfte jetzt mehr Druck auf Trump seitens der eigenen Partei geben, die Benzinpreise durch eine Lösung im Iran-Konflikt wieder auf ein normales Niveau zu bringen, sagte der Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben).
US-Wahllokal (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur
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