Asse Entschädigungsfonds – SPD-Unterbezirk Wolfenbüttel: "Wir lassen uns nicht kaufen"




[image=5e1764c1785549ede64ccd99]Auf dem Bundesparteitag der SPD wurde der Antrag zum Asse II Fonds mit absoluter Mehrheit angenommen. Die für die Samtgemeinde Asse und für den Landkreis Wolfenbüttel entstandenen und entstehenden Imageschäden führen zu zusätzlichen Belastungen. Diese sind auszugleichen, heißt es in einer SPD-Pressemitteilung von heute (Freitag). Folgende Punkte seien demnach zu berücksichtigen:

1. Bei der Rückholung des Atommülls aus Asse II sind die Belastungen für die Bevölkerung und der Mitarbeiter der Asse GmbH unter den höchsten technischen Möglichkeiten nahezu belastungsfrei zu gestalten, wie z.B. durch ferngesteuerte Maschinen, zusätzliche Filter und ein höherer Abluftschornstein.

2. Die Endlagerung von Atommüll in Asse II ist nicht genehmigungsfähig, da ein Langzeitsicherheitsnachweis nicht erbracht werden kann. Sollte der Atommüll im Schacht Asse II verbleiben, führt dies zu einer radioaktiven Verseuchung der Umwelt. Dann wäre ein sicheres Leben in der Umgebung von Asse II auf Dauer nicht möglich. Der Entschädigungsfonds muss für diesen Fall des Verbleibens des Atommülls in Asse II den Wertverlust der Grundstücke der Bürger ausgleichen, sowie Umsiedlungen und Ausgleichsflächen anbieten.

Der SPD-Unterbezirk Wolfenbüttel mit dem Vorsitzenden Marcus Bosse (rechts) und den Stellvertretern Heike Wiegel und Falk Hensel begrüßen diesen Beschluss, sagen aber deutlich: „Wir werden uns nicht kaufen lassen! Das höchste Gebot ist die Sicherheit der Bürger, der Mitarbeiter der Asse GmbH und die Verantwortung für unsere Kinder und Enkel. Weitere Generationen sollen noch sicher in der Samtgemeinde Asse und im Landkreis Wolfenbüttel leben können. Wir erwarten von den beteiligten Ministerien und Behörden, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden. Es müssen sämtliche Anstrengungen unternommen werden, um den Abfall zeitnah aus der Asse zurückzuholen.“


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