„Asse II - Gespräche vor Ort“ in Evessen gut gestartet



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Evessen. Die Veranstaltungsreihe "Asse II - Gespräche vor Ort" der Bürgerinitiativen BASA (Bürgeraktion sichere Asse) und WAAG (Wolfenbütteler Atomausstiegsgruppe) ist in Evessen mit mehr als 30 Interessierten - vorwiegend aus Evessen und Erkerode - erfolgreich gestartet. Heiko Judith (BASA) stellte zum Einstieg die aktuellen Probleme und Auseinandersetzungen rund um die Schachtanlage Asse II dar.

Anschließend sorgten die Teilnehmerinnen durch ihre Fragen und Anregungen für einen interessanten und lebhaften Verlauf der Veranstaltung. Die Themen reichten vom Zwischenlager über die Planungen des neuen Schachts hin zu den Betonierungsarbeiten im Schacht. Allgemeines Unverständnis bestand darin, warum die Arbeiten zur Vorbereitung der Rückholung trotz der Lex Asse, dem sog. Beschleunigungsgesetz, nicht schneller vorwärts gehen und nur der Notfallplan, der die Flutung der Asse im Falle eines nicht vorhersehbaren Wassereinbruchs vorsieht und in weiten Teilen dem Flutungskonzept des vorherigen Betreibers entspricht, offensichtlich zügig umgesetzt wird.


Zum Schluss wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wunsch nach regelmäßigen Veranstaltungen in halbjährlichem Abstand geäußert, auf denen über die weitere Entwicklung rund um die Schachtanlage Asse II berichtet und diskutiert werden solle. Die Bürgerinitiativen BASA und WAAG bedankten sich für die rege und offene Diskussion und sagten die gewünschten Folgeveranstaltungen gerne zu.

Die Veranstalter sehen sich, so Christiane Jagau (WAAG), durch die gute Resonanz in ihrem Konzept bestätigt, in die Gemeinden rund um die Asse zu gehen und das direkte Gespräch mit den Menschen vor Ort zu suchen. Das nächste "Asse II - Gespräch vor Ort" findet am 26.11.2014 um 19.00 Uhr im Stadtteilzentrum Nord-Ost "Die Ulme", Ulmenweg in Wolfenbüttel statt.