Dachstuhlbrand in der Herrenbreite: Feuerwehr rettet Bewohner, Hund stirbt

Ein Wohnhausbrand in Wolfenbüttel sorgte am späten Freitagabend für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Rund 80 Einsatzkräfte waren vor Ort.

von Phil-Kevin Lux-Hillebrecht und


Zu einem Brand eines Wohnhauses an der Herrenbreite in Wolfenbüttel kam es am späten Freitagabend
Zu einem Brand eines Wohnhauses an der Herrenbreite in Wolfenbüttel kam es am späten Freitagabend | Foto: Phil-Kevin Lux-Hillebrecht

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Wolfenbüttel. Zu einem Brand in einem Wohnhaus in der Herrenbreite kam es am späten Freitagabend. Während eine zunächst vermisste Person von der Feuerwehr gerettet werden konnte, kam für einen Hund jede Hilfe zu spät. Ein zweiter Hund wurde zur tierärztlichen Versorgung nach Braunschweig gebracht.



Wie ein Pressesprecher der Feuerwehr Wolfenbüttel vor Ort mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 22:04 Uhr unter dem Stichwort „Brand mit Menschenleben in Gefahr“ alarmiert.

Vermisste Person aus Wohnhaus gerettet


Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es bereits im Bereich des Dachstuhls. Da zunächst eine Person vermisst wurde, konzentrierten sich die Einsatzkräfte auch auf deren Suche. Die Person konnte schließlich gerettet und vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Ein Hund stirbt bei dem Brand


Ein Hund konnte nur noch tot aus dem Gebäude geborgen werden. Ein zweiter Hund wurde von der Polizei übernommen und nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst zu einem Tierarzt nach Braunschweig gebracht.

Zu Spitzenzeiten waren rund 80 Einsatzkräfte vor Ort. Auch die Drehleiter kam zur Brandbekämpfung zum Einsatz. Gegen 1 Uhr in der Nacht konnten die Kräfte die Einsatzstelle verlassen.

Die Brandursache und die Höhe des entstandenen Sachschadens sind bisher unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.