Wolfenbüttel. Am Freitag fand die Auftaktveranstaltung des Projektes „Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens“ (KeGL) in der Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia Hochschule statt.
Hierbei handelt es sich um ein Verbundprojekt, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einem Gesamtvolumen von 3,8 Millionen Euro gefördert wird. Es steht im Kontext der von Bund und Ländern im Jahr 2008 gestarteten Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung“, die auf die Erhöhung von Bildungschancen von Bürgern abzielt.
Das Projekt KeGL selbst zielt darauf ab, bedarfsgerecht Zertifikatsangebote zur kompetenzorientierten Weiterbildung von Gesundheitsfachpersonal zu erforschen, zu entwickeln, pilothaft zu erproben und ggf. in das Studienangebot zu integrieren. Es richtet sich an Berufstätige, Personen mit Familienpflichten, Berufsrückkehrer/innen und beruflich Qualifizierte auch ohne formale Hochschulzugangsberechtigung sowie Absolventen, die sich durch zeitlich kürzerer Angebote weiterqualifizieren wollen.
Nach der Begrüßung durch den Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Ludger Batzdorfer, und den Grußworten des Vizepräsidenten für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer der Ostfalia, Prof. Dr. Gert Bikker, wurde die Projektplanung von allen Teilnehmenden innerhalb dieses Treffens weiter konkretisiert und das nächsten Schritte geplant.
Die Projektleitung und die Verbundkoordination sind an der Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia angesiedelt. Die Projektlaufzeit umfasst den Zeitraum vom 1. August 2014 bis 31. Januar 2018. Die Ostfalia erhält Fördermittel in Höhe von 560.000 Euro. Die Beantragung einer sich anschließenden zweiten Projektphase ist beabsichtigt.
Neben der Ostfalia Hochschule sind die Hochschule Hannover, die Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, die Hochschule und die Universität Osnabrück als Projektpartner dieses niedersächsischen Verbundes beteiligt. Das Projekt umfasst inhaltlich einen allgemeinen-kontextuellen sowie einen fachspezifisch-kompetenzorientierten Forschungsbereich, welche eng miteinander kooperieren. Die beteiligten Hochschulen übernehmen einzelne Teilprojekte mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten.
Auftaktveranstaltung an der Ostfalia
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