Wolfenbüttel. Vergangene Woche hatte regionalHeute.de noch berichtet, dass man bezüglich der Hellweg-Filiale in Wolfenbüttel optimistisch sein könne. Die sich in einem Insolvenz-Sanierungsverfahren befindliche Baumarkt-Kette hatte verkündet, dass es mehrere potenzielle Investoren gebe, die Interesse an der Übernahme der meisten Filialen gezeigt hätten. Doch nun sieht die Sache vor Ort leider anders aus.
Unsere Redaktion erreichte die Information, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hellweg-Filiale in Wolfenbüttel ihre Kündigungen erhalten haben. Eine Tatsache, die das Unternehmen auf Anfrage bestätigt.
"Die erforderliche Planungssicherheit"
"Der Markt in Wolfenbüttel gehört zu den Märkten, für die es bislang keine Lösung gibt", erklärt ein Unternehmenssprecher. Der Investorenprozess sei damit aber noch nicht abgeschlossen. "Ob und für welche Filialen noch Lösungen erzielt werden können, steht derzeit noch nicht fest. Daher musste den dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorsorglich gekündigt werden", heißt es. Diese vorsorglichen Kündigungen seien notwendig, um angesichts des laufenden Verfahrens für alle Beteiligten die erforderliche Planungssicherheit zu schaffen.
Aus im November?
Wieviele Personen in Wolfenbüttel genau betroffen sind, könne man nicht sagen. In einem Markt seien aber durchschnittlich 30 bis 35 Beschäftigte tätig. "Die nicht von Investoren übernommenen Filialen werden bis Ende November 2026 geschlossen. Der Geschäftsbetrieb läuft dort bis dahin im Rahmen des laufenden Abverkaufs weiter", so der Unternehmenssprecher. Es kann also sein, dass dann in Wolfenbüttel Schluss ist.

