Startschuss für die Sanierung von Mühlenstraße und Stobenstraße

Im Zentrum der Tiefbauarbeiten im Quartier Mühlenstraße und Stobenstraße steht der Austausch der teilweise rund 100 Jahre alten Schmutz- und Regenwasserkanäle.

Im Quartier Mühlenstraße und Stobenstraße sind die Bauarbeiten gestartet.
Im Quartier Mühlenstraße und Stobenstraße sind die Bauarbeiten gestartet. | Foto: Stadt Wolfenbüttel

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Wolfenbüttel. Am vergangenen Montag begannen die Arbeiten für die umfassende Sanierung des Quartiers Mühlenstraße und Stobenstraße. Mit der Erneuerung der beiden Straßen investieren die Projektpartner gezielt in eine moderne und langfristige Versorgungs- sowie Entsorgungssicherheit für die Anwohnerschaft.



Als einer der ersten Schritte zur Bauvorbereitung mussten die in der Straße aufgestellten Pflanzkübel, die bislang der Verkehrsberuhigung dienten, abgebaut werden. Aufgrund ihres erheblichen Gewichts kam dabei schweres Gerät zum Einsatz. Die mobilen Beete haben auf dem Harztorplatz umgehend einen neuen Standort gefunden und lassen diesen nun in einem farbenfrohen Bild erstrahlen. Im Kleinen Zimmerhof wurden zudem noch die von der ausführenden Firma benötigten Baucontainer aufgestellt.

Historische Leitungen weichen moderner Infrastruktur


Die Pflanzkübel sind an den Harztorplatz gezogen.
Die Pflanzkübel sind an den Harztorplatz gezogen. Foto: Stadt Wolfenbüttel


Im Zentrum der Tiefbauarbeiten im Quartier Mühlenstraße und Stobenstraße steht der Austausch der teilweise rund 100 Jahre alten Schmutz- und Regenwasserkanäle. Parallel dazu erfolgt die Modernisierung der örtlichen Strom- und Wasserleitungen. Neben der runderneuerten Infrastruktur profitieren die Anlieger künftig insbesondere von einer spürbar verbesserten Regenwasserableitung.


Koordiniertes Vorgehen soll Belastungen minimieren


 Im Kleinen Zimmerhof wurden die Baucontainer aufgestellt.
Im Kleinen Zimmerhof wurden die Baucontainer aufgestellt. Foto: Stadt Wolfenbüttel


Die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure bringt einen entscheidenden Vorteil mit sich. Durch den spartenübergreifenden Ansatz der Stadt, der Stadtwerke und des ABW müssen die Straßen für sämtliche Leitungsarbeiten nur ein einziges Mal geöffnet werden. Dieses gebündelte Vorgehen minimiert die Bauzeit, reduziert die Gesamtkosten und hält die unvermeidbaren Einschränkungen für die Anwohnerschaft so gering wie möglich.

Zeitgemäßes Erscheinungsbild für das Quartier


Im Anschluss an die unterirdischen Arbeiten erhält der gesamte Straßenraum eine optische Aufwertung und ein zeitgemäßes Erscheinungsbild. Die künftige Gestaltung der Mühlenstraße wird sich an die Optik der angrenzenden Fußgängerzone anpassen, während die Stobenstraße mit einem rötlichen Betonsteinpflaster neu ausgelegt wird. Anstelle der bisherigen mobilen Kübel werden künftig fest installierte Pflanzbeete integriert. Diese werten das Quartier nicht nur optisch auf, sondern tragen auch dauerhaft zu einer effektiven Verkehrsberuhigung bei.