Wolfenbüttel. Eine Sanierung des Schulhofs der Grundschule Karlstraße steht schon lange zur Diskussion. Am Mittwoch hat der Rat der Stadt Wolfenbüttel diesbezüglich nun eine Entscheidung getroffen. Einstimmig hat sich das Gremium für die sogenannte „Ideal-Planung“ entschieden. Die Verwaltung hatte aus Kostengründen eine abgespeckte Variante empfohlen.
In einer Pressemitteilung erinnert die Ratsgruppe Bündnis 90 / Die Grünen • Die PARTEI daran, dass man bereits 2015 die Sanierung angestoßen habe. Diese sei aber immer wieder verschoben worden. Aber nun soll es endlich so weit sein.
Zwei Planungen zur Auswahl
In der Ursprungsvorlage zu diesem Thema hatte die Verwaltung die sogenannte „Ideale Planung“ und die „Reduzierte Planung“ für die Sanierung des Schulhofs der Grundschule Karlstraße vorgestellt. Allerdings mit dem Beschlussvorschlag, aufgrund der Kostensituation die reduzierte Planung umzusetzen. Der Ausschuss für das Schulwesen hatte dann im Februar einstimmig eine vom Verwaltungsvorschlag abweichende Beschlussempfehlung abgegeben. Und diese wurde nun auch vom Rat beschlossen.
Die beschlossene „Ideal-Planung“ mit einem Budget von 1,2 Millionen Euro sieht vor, das gesamte Schulhof-Areal von 2.500 Quadratmetern umfassend zu sanieren und zu modernisieren. Die „reduzierte Planung“ hätte die Kosten auf 700.000 Euro gesenkt und das aktive Baufeld auf 1.500 Quadratmeter verkleinert.
"Keine Luxussanierung"
Dr. Anne-Christine Baller (SPD) betonte in der Aussprache, dass es sich keineswegs um eine "Luxussanierung" handele. Der Schulhof sei bislang noch nie ganzheitlich überplant worden. "Es wurden immer nur kleinere Reparaturen angefügt. Es geht also nicht darum, ein Traumschloss zu bauen, sondern darum, einen schönen Schulhof ohne Stolperfallen zu haben", so Baller.
Marc Angerstein (CDU) betonte, dass alle Fraktionen an einem Strang gezogen hätten. Man habe dafür gesorgt, dass der Schulhof ganz überplant wird und man nicht in fünf Jahren einen zweiten Teil hinterherziehen muss. Dies sei ein Beispiel für konstruktive Politik. Angerstein dankte hierbei ausdrücklich Ratsherrn Stefan Brix (Bündnis 90 / Die Grünen), der die Idee für einen gemeinsamen Antrag gehabt habe.

