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15 Kinder nach Großeinsatz an der IGS Wallstraße in Klinik

von Anke Donner


An der IGS Wallstraße kam es am Mittwoch zu einem Großeinsatz. Mehrere Kinder sind verletzt. Foto: aktuell24(BM)
An der IGS Wallstraße kam es am Mittwoch zu einem Großeinsatz. Mehrere Kinder sind verletzt. Foto: aktuell24(BM)

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14.12.2016

Wolfenbüttel. Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiesnt kam es am Mittwochmittag an der IGS Wallstraße. Nach bisherigem Stand sind 15 Kinder verletzt in eine Krankenhaus gebracht worden.


In einer Klasse der Gesamtschule kam es laut ersten Informationen bei einigen Kindern zu einer allergischen Reaktion wie Atemproblemen, Augenrötungen und juckender Haut. Auf Nachfrage von regionalHeute.de berichtet Bernd Deckert, Lagedienstführer bei der Rettungsleitstelle Braunschweig, dass nun die Ursache für die Verletzungen der Kinder ermittelt werden soll. Elf Kinder seien bisher betroffen und in die Kinderklinik Holwedestraße nach Braunschweig transportiert worden. Um 14.30 Uhr soll es laut Polizei eine Pressekonferenz geben.

Aktualisiert, 13.40 Uhr: Der ABC-Zug der Feuerwehr Braunschweig ist an der Schule eingetroffen. Die Spezialeinheitwird das Gebäude auf biologische und chemische Stoffe untersuchen. Das Gelände der Schule ist abgesperrt.

Aktualisiert, 14.40 Uhr:Nach aktuellen Informationen, die im Rahmen der angesetzten Pressekonferenz bekanntgegeben worden, wurden 15 Kinder im Alter zwischen neun und elf Jahren in die Klinik gebracht. Zwei der Kinder wurden stationär aufgenommen, die anderen 13 Kinder werden ambulant behandelt. LautMichael Siano, Sprecher des Klinikums Braunschweig, klagten die Schüler über Übelkeit. Zur Ursache könne er jedoch nichts sagen. Die meisten Kinder seien inzwischen auf dem Weg der Besserung und befinden sich auf dem Heimweg. Bei zwei weiteren Kindern soll noch entschieden werden, ob sie zur Beobachtung in der Klinik bleiben.

Aktualisiert, 15.20 Uhr:Wie die Polizei in der Pressekonferenz mitteilte, sei noch immer nicht eindeutig geklärt, wie es zu der Reaktion bei den Kindern kommen konnte. Fest stehe bisher, dass zum Ende der vierten Stunde einige Kinder über Reizungen der Augen, Haut und Atemwege, sowie Übelkeit klagten. Daraufhin habe der Lehrer den Schulsanitätsdienst informiert, der den Rettungsdienst alarmierte. Da nicht auszuschließen war, dass sich schadhafte Stoffe in der Raumluft befanden, alarmierte man zusätzlich die Polizei und die Feuerwehr. Die Feuerwehr löste dann einen sogenannten MANV (Massenanfall von Verletzten) aus. Es wurden erste Messungen durchgeführt. Bisher gibt es aber keine Anhaltspunkte auf schädliche Stoffe. Landkreis und Gebäudemanagement wollen dies aber noch weiterhin überprüfen. Ob das Unwohlsein bei den Kindern durch die Nuss-Schokolade ausgelöst wurde, die innerhalb der Klasse verteilt wurde, ist unklar. Die Polizei kündigte hier jedoch weitere Ermittlungen an. Es könne auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Kinder in der Aufregung überreagiert hätten. Möglicherweise hatte eines der Kinder tatsächlich allergisch auf die Schokolade reagiert und es war im weiteren Verlauf zu einer Überreaktion bei den andern Kindern gekommen.


Am Nachmittag fand eine Pressekonferenz in der IGS statt. Foto: Werner Heise


Schulleiterin Ursula Miege im Gespräch mit regionalHeute.de:


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