Wolfenbüttel. Am Mittwoch, 30. September, findet ab 19 Uhr die erste Informationsveranstaltung zu den Willkommenscafés im Roncallihaus statt. Die Willkommenscafés bringen Flüchtlinge und Wolfenbütteler Bürgerinnen und Bürger an einem Ort zusammen, um nicht nur die Integration, sondern auch ein gleichberechtigtes Zusammenleben zu fördern.
Die Informationsveranstaltung zum Willkommenscafé im Roncallihaus ist nur eine von drei geplanten Informationsabenden. Das Willkommenscafé selbst, das am 12. Oktober startet und jeweils am Montag von 14 bis 17 Uhr und am Donnerstag von 9 bis 12 Uhr stattfinden wird, richtet sich an alle Mitbürger, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, die sich für ein gemeinsames Miteinander engagieren möchten. Die drei Standorte sind über die Stadt verteilt, um sie möglichst von überall aus leicht erreichbar zu machen. Die Wahl fiel deshalb auf einen Standort in St. Ansgar, einen Standort in der Auguststadt und einen im Roncallihaus. An jedem Standort soll es möglichst einen festen Ansprechpartner mit zusätzlichem ehrenamtlichen Engagement geben. Jeder Standort soll zwar sein eigenes Konzept haben, aber dennoch die gleichen Möglichkeiten zur Information über soziale Angebote, Sprache und Beratung bieten, heißt es in einem Bericht von Petra Behrens-Schröter, Beauftragte der Diakonie.
Willkommenscafé bringt Ehrenamtliche und Flüchtlinge zusammen
Die Idee zu den „Willkommenscafés“ entstand am Runden Tisch, mit dem Ziel eines Begegnungsangebotes in Wolfenbüttel, um die Flüchtlinge und die Ehrenamtlichen zusammenzubringen. In die Planungen involviert sind die katholische Kirchengemeinde als Träger, die evangelische Propstei, sowie Caritas, Diakonie, Ostfalia, die Stadt Wolfenbüttel, das Stadtteilnetzwerk Nord-Ost und die AWO. Der Informationsabend zum Willkommenscafé im Stadtteilnetzwerk Nord Ost (St. Ansgar) findet am 29. Oktober um 18 Uhr statt im St. Ansgar statt.

