Europa fördert landschaftskulturelles Erbe in Gardessen


Förderung für die Natur. Symbolfoto: Robert Braumann
Förderung für die Natur. Symbolfoto: Robert Braumann | Foto: Robert Braumann

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Gardessen. Die Gemeinde Cremlingen hat zusammen mit dem Regionalmanagement der ILE- Region „Elm-Schunter“ die Förderung für das Projekt „Aufwertung des natürlichen und landschaftskulturellen Erbes am Beispiel des Sandbaches in Gardessen“ über das Programm „Landschaftswerte“ der NBank im Frühjahr beantragt und jetzt einen Zuwendungsbescheid erhalten. Das geht aus einem Bericht der ILE-Region Elm-Schunter hervor.

Regionalmanager Michael Schmidt erläutert, dass mit dem Förderprogramm „Landschaftswerte“ solche Maßnahmen unterstützt werden, die einen nachhaltigen Beitrag zur Bewahrung, zum Schutz und zur Förderung des Natur- und Kulturerbes leisten. Das Ziel des Projektes in Gardessen sei die Wiederherstellung der Funktionalität und der Struktur des durch eine historische Dorflage laufenden Sandbaches bei gleichzeitiger Wiederherstellung und Erhalt der Kalksteinstützmauern. Michael Schmidt betont, dass diese Stützmauern seit alters her überlieferte Kulturlandschaftselemente in den Dörfern des nördlichen Harzvorlandes sind, die an Höhenzügen wie dem Elm liegen. Mit ihrem Antrag konnte sich die Gemeinde jetzt erfolgreich im landesweiten Wettbewerb durchsetzen, sodass es nach langer Wartezeit nun grünes Licht seitens der Landesregierung für die Förderung gegeben hat. Die erhaltenen Fördermittel von rund 214.000 Euro stammen zu 50 Prozent aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und zu 15 Prozent aus Mitteln des Landes Niedersachsen. Zusammen mit den Eigenmitteln der Gemeinde Cremlingen kann somit eine Gesamtsumme von rund 328.000 Euro in der Region investiert werden. Weitere Informationen zum Projekt sind unter www.elm-schunter.de erhältlich.