Folgeunfall auf Ausweichstrecke: 55-Jähriger übersah Stauende


Der Fahrer des Cabrios hat das Stauende zu spät bemerkt. Foto: Rudolf Karliczek
Der Fahrer des Cabrios hat das Stauende zu spät bemerkt. Foto: Rudolf Karliczek

Baddeckenstedt. Am Donnerstagmittag kam es auf der Autobahnbrücke (L 474) über die A 39 zwischen Westerlinde und Osterlinde zu einem Auffahrunfall. Als Ursache für den Unfall nennt die Polizei in einer Pressemitteilung ein zu spät erkanntes Stauende.


Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der 52-jährige Fahrer eines VW-Kombi auf der Landesstraße 474, aus Richtung Westerlinde kommend, in Richtung Salzgitter-Osterlinde fuhr. In Höhe der Autobahnbrücke habe der Mann seinen Wagen aufgrund eines erkannten Stauendes abbremsen können. Hinter dem VW habe sich der 37-jährige Fahrer eines Opels befunden. Auch dieser habe offensichtlich das Stauende rechtzeitig erkannt und seine Geschwindigkeit reduzieren können. Der an dritter Stelle fahrende 55-jährige Fahrer eines Cabriolets habe offensichtlich das Stauende zu spät erkannt und sei schließlich auf das vor ihm fahrenden Fahrzeug aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel auf den VW geschleudert. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 19.500 Euro. Bei dem Unfall verletzten sich der offensichtliche Verursacher, seine 56-jährige Beifahrerin sowie der Fahrer des VW. Alle Insassen mussten vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden.

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