Försterling: "Oberschulen und Gymnasien auf den Dörfern sind Verlierer der rot-grünen Gesamtschulpläne"


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Für den aus Wolfenbüttel stammenden FDP-Bildungspolitiker Björn Försterling ist der ländliche Raum der große Verlierer der rot-grünen Gesamtschulpläne. „SPD und Grüne nehmen billigend in Kauf, dass Gymnasien und Oberschulen auf dem Land nicht überleben werden. Damit legt Rot-Grün die Axt an das bewährte Schulsystem“, kritisiert der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion. Er bezeichnet die Planung als „Schulpolitik auf dem Reißbrett“, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun habe.

Die Abschaffung des Abiturs nach acht Jahren sei nur der Deckmantel für die Zerschlagung der aktuellen Schulstrukturen. „Die Änderung des Schulgesetzes hätte auch losgelöst von der Frage der Klassenanzahl beraten werden können. Mit dem Durchpeitschen des Gesetzes auf dem Rücken von Schülern, Eltern und Lehrern will Rot-Grün zügig Fakten schaffen“, so Försterling. Das habe weder mit Transparenz noch mit Dialog zu tun.

Die Kultusministerin hatte angekündigt, ab August 2014 vierzügige Gesamtschulen und in Ausnahmefällen sogar nur dreizügige Gesamtschulen ermöglichen zu wollen. Das Abitur nach acht Jahren an Gesamtschulen soll ab dem kommenden Schuljahr abgeschafft werden


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