Frank Oesterhelweg: Dank für Engagement in der Flüchtlingsarbeit


Runder Tisch Flüchtlinge Juni 2015. Foto: Privat
Runder Tisch Flüchtlinge Juni 2015. Foto: Privat Foto: Privat



Wolfenbüttel. Mit einem "großen Dankeschön für hervorragende Arbeit in der Flüchtlingsbetreuung" eröffnete Landtagsabgeordneter Frank Oesterhelweg eine zu diesem Thema von ihm organisierte Gesprächsrunde. Der Abgeordnete, der sich in seiner Gemeinde gemeinsam mit vielen hilfsbereiten Mitbürgern um Menschen aus Syrien kümmert, konnte aus eigener Erfahrung berichten, wie notwendig die Hilfe ist und wie dankbar sie aufgenommen wird.

Mit dabei waren Samtgemeindebürgermeister Jens Range als Sprecher der Hauptverwaltungsbeamten, Dezernentin Katrin Kloth vom Landkreis Wolfenbüttel, Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Caritas und der Diakonie, der Freiwilligenagentur, der Arbeiterwohlfahrt (AWO), des Bildungszentrums BIZ sowie die CDU-Sozialpolitikerinnen Elke Großer, Birgit Vogler und Ilona Dinter. Der Abgeordnete hatte in den vergangenen Wochen bereits die Spitzen des Landkreises und der Gemeinden sowie des DRK gesprochen und als Ergebnis aus diesen Unterredungen bereits in Hannover parlamentarische Initiativen gestartet. Nun ging es schwerpunktmäßig um die Zusammenarbeit von Landkreis, Gemeinden und Verbänden untereinander sowie noch auftretende Defizite.

Themen waren so beispielsweise Fragen zur medizinischen Versorgung, zur Kontoeröffnung für Leistungsempfänger, die in Teilen noch unabgestimmte Zuweisung an die Gemeinden mit den dort auftretenden Sprachproblemen und eine Online-Lösung zur Koordination von Sachspenden. Auch ein Thema, welches Oesterhelweg gemeinsam mit der Erwerbsloseninitiative Lichtblick in Form des angestrebten Mobiltickets umtreibt, wurde angesprochen: Die Erstattung von Fahrtkosten für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung. "Es wäre fatal, wenn dringend benötigte Ehrenamtliche in der Betreuung von Flüchtlingen nicht zum Zuge kämen, weil sie sich die Busfahrkarten nicht leisten können", so Oesterhelweg, der in dieser Sache weiter „am Ball bleiben“ wird.


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