Junge Union informiert sich über Christoph 30


| Foto: Junge Union



<a href= Dr. Ulrich Heida (r.) erklärt den Mitgliedern der Jungen Union den Christoph 30. ">
Dr. Ulrich Heida (r.) erklärt den Mitgliedern der Jungen Union den Christoph 30. Foto: Junge Union

Am vergangenen Freitag informierte sich die Junge Union Wolfenbüttel über den Rettungsdienst sowie den Rettungshubschrauber Christoph 30 in Wolfenbüttel. Dr. Ulrich Heida, Oberarzt der Anästhesiologie im Wolfenbütteler Klinikum und Ärztlicher Leiter des Rettungsdiensts im Landkreis, stand als Referent Frage und Antwort.

Im Mittelpunkt waren Themen rund um den Rettungsdienst, welche Anforderungen an ein modernes Rettungsmittel gestellt werden und in welchem gesetzlichen Rahmen der Rettungsdienst eigentlich agiert. Mit dem gerade letztes Jahr beschlossenen Notfallsanitätergesetz stehen dem Rettungswesen wieder Neuerungen ins Haus, die durchaus kontrovers diskutiert werden können.


Ein besonderes Erlebnis war der hautnahe Kontakt mit dem fliegenden „Gelben Engel“. Dr. Heida erläuterte die Besonderheiten bei einem Notarzteinsatz mit dem Hubschrauber. Sicher ist der Notarzt schnell am Einsatzort, was aber, wenn sich der Patient in einer unzugänglichen Stelle im Wald befindet, wo keine ausreichende Landefläche in der Nähe ist? Neben den zahlreichen Vorteilen eines luftgebundenen Rettungsmittels, gilt es dennoch Besonderheiten zu beachten, die ein Notarztwagen manchmal besser erfüllen kann – man bedenke einmal ein dicht besiedeltes Wohngebiet. Einen weiteren wichtigen Bestandteil des Teams bilden deshalb die erfahrenen Piloten des Christoph 30. Gerade einmal 20x20 Meter freie Fläche benötigen die Routiniers um die Maschine sicher zu landen. Unterstützt werden sie dabei von einem Rettungsassistenten, der also gleich Aufgaben wahrnimmt, zum einen als Flughelfer und zum anderen bei der Versorgung des Patienten.

Am Ende ist klar gewesen, dass der in Wolfenbüttel stationierte Rettungshubschrauber eine Bereicherung für den Landkreis und die umliegenden Gebiete – und gleichermaßen unverzichtbar - ist.

Am 28.02.2014 findet die nächste Mitgliederversammlung der Jungen Union Wolfenbüttel statt. Auf dem Programm steht unter anderem ein aktueller Bericht aus Berlin von Uwe Lagosky, MdB, Grußworte des Kreisvorsitzenden Frank Oesterhelweg, MdL und Vorstandswahlen.