Hornburg. Im Zuge ihrer Ausbildung besuchten 18 Jungjägeranwärte anlässlich eines Revierganges das Niederwildrevier Hornburg. Bereits bei der Ankunft grüßten Hasengesellschaft, Rehe, Rotmilan und Fasane die kurz vor ihrer Abschlussprüfung, dem „Grünen Abitur“, stehende Korona.
Unter Führung örtlicher Jäger und Revieroberjäger Markus Albrecht suchten die Lehrlinge gemeinsam sogenannte Pirschzeichen, die auf die Anwesenheit von Wildtieren schließen lassen, wie beispielsweise Spuren, Plätz-und Fegestellen von Rehböcken oder Federn. Besondere Aufmerksamkeit galt der Hegeverpflichtung der Jäger nach dem Bundesjagdgesetz. Dabei stand die Lebensraumgestaltung z.B. durch Anlage von Blühstreifen, Hegebüschen und die Pflege von Hecken, die auch der Förderung von Kleinvögeln und Insekten dient, im Vordergrund. Reviereinrichtungen zur Wildversorgung in Notzeiten, Einrichtungen zum Prädatorenmanagement unter anderem zum Schutzes seltener, nur noch verinselt in der intensiv genutzten Feldflur lebender Arten rundeten das Programm ab. Alle waren mit Eifer bei der Sache und so schwirrte manchem der Kopf nach dem reichhaltigen, praxisbezogenen Lehrstoff in Hornburg. Kommentar eines Jungjägeranwärters: „ Hornburg ist auch in jagdlicher Hinsicht eine Reise wert“. Man war sich einig, den vor 8 Monaten eingeschlagenen Pfad als später dann geprüfte Naturschützer und Jäger verantwortungsbewusst für Natur und Umwelt weiter zu gehen.
Jungjäger auf Reviergang in Hornburg
18 Jungjäger waren in Hornburg zu Gast. Jürgen Ronge
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