Kevin Barbe ist neuer Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Wolfenbüttel

Der langjährige Vorsitzende Björn Försterling möchte seine Rotkreuzarbeit künftig beim Kreisverband intensivieren.

Kerstin Krake, Jonah Czerwinski, Björn Försterling, Kevin Barbe, York Will, Heiko Salfeld und Joachim Korsch (v. li.). Kevin Barbe nahm aufgrund einer coronabedingten Quarantäne online an der Versammlung teil.
Kerstin Krake, Jonah Czerwinski, Björn Försterling, Kevin Barbe, York Will, Heiko Salfeld und Joachim Korsch (v. li.). Kevin Barbe nahm aufgrund einer coronabedingten Quarantäne online an der Versammlung teil. Foto: DRK

Wolfenbüttel. Die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Wolfenbüttel kamen am 20. Juli nach zweijähriger Corona-Pause wieder zu einer Jahreshauptversammlung zusammen. Erstmals seit 16 Jahren hat der Ortsverein einen neuen Vorsitzenden. Das berichtet der DRK-Ortsverein Wolfenbüttel e.V. in einer Pressemitteilung.


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Der bisherige Vorstand musste neu besetzt werden, da der langjährige Vorsitzende Björn Försterling seine Rotkreuzarbeit künftig beim Kreisverband intensivieren möchte. Der vorige stellvertretende Vorsitzende Detlef Pottgießer stand aus persönlichen Gründen nicht mehr für das Amt zur Verfügung. Nach den Wahlen setzt sich der geschäftsführende Vorstand aus dem Vorsitzenden Kevin Barbe und seinem Stellvertreter Jonah Czerwinski, so wie dem Schatzmeister York Will zusammen. Zu Beisitzern wurden Björn Försterling, Kerstin Krake, Heiko Salfeld, Frank Kirstein und Joachim Korsch gewählt.

Kampagne zur Mitgliedergewinnung


Die Abteilungen blickten in ihren Berichten auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die Bereitschaft konnte nach coronabedingter Zwangspause ihre Arbeit wieder aufnehmen. Vor allen Dingen die Zahl der Sanitätsdienste hat sich aufgrund der weitreichenden Corona-Lockerungen und der daraus folgenden hohen Anzahl an Veranstaltungen im Stadtgebiet überdurchschnittlich positiv entwickelt. „Nachgelassen hat jedoch seit Beginn der Coronapandemie die Zahl der aktiven Mitglieder der Bereitschaft. Aus diesem Grund hat der Kreisverband eine bislang sehr erfolgreiche Kampagne zur Mitgliedergewinnung initiiert, um die Deckung des Personalbedarfs im Katastrophenschutz auch künftig sicherzustellen“, berichtete die Bereitschaftsleiterin Kerstin Krake.

Die Kleiderkammer freut sich über eine ungehalten hohe Spendenbereitschaft der Wolfenbüttelerinnen und Wolfenbütteler. Die Spenden werden auch weiter dringend benötigt, da der Kundenstamm der Kleiderkammer weiterhin auf einem hohen Niveau liegt. Anfang des Jahres stellte die hohe Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine eine zusätzliche Herausforderung für die freiwilligen Helferinnen und Helfer dar. Um diesen zusätzlichen Bedarf abzudecken hat die Kleiderkammer ihre Öffnungszeiten erweitert.

Große Blutspendenbereitschaft


Auch die Blutspende blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Seit Beginn der Coronapandemie bleibt auch hier die Spendenbereitschaft auf einem sehr hohen Niveau. „Die hohe Spendenbereitschaft hat zuletzt dafür gesorgt, dass es zu langen Wartezeiten für Spenderinnen und Spender ohne vereinbarten Termin kam. Aus diesem Grund befindet sich die Blutspendegruppe im Austausch mit dem Blutspendedienst, um die Kapazitäten in der Lindenhalle künftig zu erhöhen“, berichtet der Leiter der Blutspendegruppe Björn Försterling. Künftig könnten deshalb zwei Blutspendeteams vor Ort sein, um die Hohe Zahl an Spendern bewältigen zu können.

Bedingt durch die Coronapandemie ist die Aktivität des Jugendrotkreuzes stark zurückgegangen und die bisherigen Gruppenleiter stehen nicht mehr zur Verfügung. „Das Jugendrotkreuz leistet einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsgewinnung für alle Tätigkeitsbereiche des Roten Kreuzes und zur Verbreitung der humanitären Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Deshalb hat sich der neue Vorstand das Ziel gesetzt, das Jugendrotkreuz im Ortsverein Wolfenbüttel wieder aufzubauen“, so der Vorsitzende Kevin Barbe.

Kontinuierlich rückläufige Mitgliederzahlen


Aus finanzieller Sicht steht der Ortsverein trotz kontinuierlich rückläufiger Mitgliederzahlen gut da. „Die rückläufigen Mitgliederzahlen erklären sich durch die Altersstruktur unserer Mitglieder. Leider sind immer weniger junge Menschen bereit, das Rote Kreuz durch eine Fördermitgliedschaft finanziell zu unterstützen, die uns unsere Arbeit überhaupt erst ermöglicht“, erklärt der ehemalige Vorsitzende Försterling. Um die Mitgliederzahlen zu stabilisieren und den Ortsverein finanziell abzusichern wird es auch in den nächsten Jahren wieder Werbungskampagnen geben.


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