Kreisverkehr soll diese Kreuzung entschärfen: Grüne lehnen Vorschlag ab

Am westlichen Ortseingang von Sickte soll eine Kreisverkehr entstehen. Die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN findet das nicht gut.

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Symbolfoto.
Symbolfoto. | Foto: Pixabay

Sickte. Die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sickter Gemeinderat lehnt den Vorschlag der Verwaltung zur Errichtung eines Kreisverkehrs am westlichen Ortseingang in Höhe der Feuerwehr ab. Das geht aus einer Mitteilung der Fraktion hervor.



Aus finanziellen Gründen sei nach Auffassung der Grünen der voraussichtliche Eigenanteil von fast 1,2 Millionen Euro nicht tragbar, da die Gemeinde diesen überwiegend über Kredite finanzieren müsste. „Dies würde die Schuldenlast des ohnehin defizitären Gemeindehaushaltes über Gebühr erhöhen“, betont Jantje Letas. Außerdem sei es schwer zu vermitteln, Kredite für den Kraftfahrzeugverkehr aufzunehmen, während gleichzeitig Standards bei Kitas, Pflege von Straßen und Grünanlagen sowie der Straßensicherung reduziert werden müssten.

CDU/FDP-Gruppe für Kreisel


Die CDU/FDP-Gruppe im Gemeinderat hingegen befürwortet den Bau des Kreisels. Nach Ansicht von Stefan Fenner, Sprecher der Gruppe, könnte der Kreuzungsbereich zwischen Schöniger Straße und An der Wabe, besonders während des Berufsverkehrs, künftig stärker belastet werden – unter anderem durch das geplante größere Gewerbegebiet westlich der Straße Wilhelmshöhe. Ein Kreisverkehr würde den Verkehr an dieser neuralgischen Stelle entlasten. Eine Ampelanlage sei hingegen nicht sinnvoll, da eine zweite Ampel in kurzer Folge den Verkehrsfluss eher behindere, so Dr. Manfred Bormann, stellvertretender Bürgermeister.