KSGI spaziert weiter allein an Spitze der Verbandsliga Bohle


Wolfenbütteler Team mit (v.l): Bodo Plagge, Stefan Rust, Christian Krull, Thomas Janitschke, Bernd Hille, Stephan Meine und Klaus Reuß als Schlachtenbummler. Foto: Privat
Wolfenbütteler Team mit (v.l): Bodo Plagge, Stefan Rust, Christian Krull, Thomas Janitschke, Bernd Hille, Stephan Meine und Klaus Reuß als Schlachtenbummler. Foto: Privat

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Wolfenbüttel. Die Wolfenbütteler KSG-Sportkegler behalten die Pole-Position der Tabelle auch nach dem fünften Doppelspieltag in Hannover. Im ersten Spiel gegen den Tabellenletzten KSV Sottrum mit gewinnen sie mit 3:0 Punkten und hätten dann mit dem bis dato ärgsten Verfolger Uhlenköper Uelzen eine harte Nuss zu knacken gehabt, wie der KSG I berichtet.


Die Bohle-Kegler der Lessingstadt dürfen als Aufsteiger weiter vom Durchmarsch in der Verbandsliga träumen und rückten seit dem Wochenende einem weiteren Aufstieg, dann in die Verbandsoberliga, einen großen Schritt näher. „Die dritthöchste Liga in Deutschland, das ist wieder unser Ziel“ so Teamchef Thomas Janitschke.

In der Landeshauptstadt sei im Schweizerhof erst einmal alles nach Plan gelaufen. Der KSV Sottrum war den KSG’lern in keinster Weise eine ernsthafte Gefahr. Schon nach dem verheißungsvollen Auftreten der eingespielten Wolfenbütteler Startachse Krull/Rust hätten die Männer aus dem kleinen Vorort bei Rotenburg (Wümme) hoffnungslos im Hintertreffen gelegen. 67 Zähler zu diesem Zeitpunkt die Differenz. Die Mittelachse Meine/Plagge machte in gleicher Weise weiter und übergab an Schlussspieler Janitschke einen Gesamtvorsprung von 129 Holz, der seine Würfe in aller Ruhe runterspulen konnte und sich innerlich schon auf Uelzen konzentrierte.

Mit den Uhlenköpern aus der alten Hansestadt Uelzen hätte dann ein Gegner eines ganz anderen Kaliebers auf dem Plan gestanden. Christian Krull hätte die Startachse mit elf Holz für sich entscheiden können. Bei Plagge/Rust sei es im Mittelblock schon enger geworden und der Vorsprung hätte sich halbiert, was für die Schlussachse Meine/Janitschke eine Aufgabe von höchster Konzentration darstellte. Mit Lüdeke und Ebel hätte Uelzen zwei Hochkaräter ins Rennen schicken können. Zwei, die in einer Schlussachse schon oft hohem Leistungsdruck ausgesetzt gewesen seien. Doch Dirk Lüdeke leistete sich zu viele Fehlwürfe.

Das Finale findet in Bremen statt


„Uelzen wollte zwingend gewinnen“ stellt Stephan Meine fest. „Denn nur so konnten auch sie noch eine Aufstiegschance wahren, doch mit unserer störrischen Ruhe, den genauen, gewinnbringenden Würfen und vielleicht auch ein wenig Kegelglück konnten wir Lüdeke/Ebel den Zahn ziehen und in einem engen Finale in dem die Führung fast verloren ging, doch noch als Sieger die Bahn verlassen“ so Wolfenbüttels Schlussmann nach dem Herzschlagfinale.

Die KSG (24:6) stehe jetzt weiter mit zwei Punkten Vorsprung an der Spitze, gefolgt von KSK Hindenburg Oldenburg (22:8). Beide Teams stehen sich am 16. März in Bremen am letzte Spieltag gegenüber und werden die Entscheidung über Meister und Aufsteiger ausspielen. Uhlenköper belegt jetzt mit vier Zählern Rückstand, ohne Chance auf den Titel Rang drei. Ein großes Lob stellte Thomas Janitschke seinem Oldie Bodo Plagge aus. In der ersten Begegnung mit 886 Hölzern noch Tagesbester, wollte es im zweiten Durchgang gar nicht laufen. Kurzerhand, um den möglichen Erfolg gegen den Favoriten nicht zu gefährden, wechselte sich Plagge nach 78 Wurf selbst aus und überlies Bernd Hille das Geschehen, was dieser mit all seiner Erfahrung aus über 40 Jahren Kegelsport bestens gemeistert hätte.