Landkreis Wolfenbüttel lud Heimbeiräte ein


Referent Sascha Künzel informierte die Gäste. Foto: Dieter Lorenz
Referent Sascha Künzel informierte die Gäste. Foto: Dieter Lorenz | Foto: Dieter Lorenz

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Wolfenbüttel. In der vergangenen Woche lud der Landkreis Wolfenbüttel die Heimbeiräte zu einem Treffen ein. Thema dieser Zusammenkunft im „Amalie Sieveking Haus“ am Schulwall waren die Änderungen des „Zweiten Pflegestärkungsgesetzes“.


In den 14 Pflegeeinrichtungen im Landkreis Wolfenbüttel, werden die Interessen der Bewohner, durch von ihnen gewählte Heimbeiräte, vertreten. Die Heimaufsicht überprüft ob die Regeln des Heimgesetzes eingehalten werden. Alsweitere Aufgabe ist zu überprüfen, ob die Einrichtungen ihren Heimbeiräten die vorgeschriebenen Mitwirkungen, materielle Unterstützungen und Hilfen geben. Sylvia Bender, Leiterin des Amtes für Arbeit und Soziales, begrüßte die Heimbeiräte, dankte dem gastgebenden Haus und freute sich, dass Sascha Künzel von der AOK Braunschweig die Information übernommen hatte.

Nach kurzen Hinweisen zum System der Pflegestufen und Hiweisen auf die fünf Pflegegrade ging es um die Unterschiede. Im Wesentlichen sollten, beim neuen System, Demenz und Beeinträchtigungen besser berücksichtigt werden. Bei der Einstufung soll nicht die Anwesenheit, sondern der einzelne Fall berücksichtigt werden. Viele Fragen beantwortete der AOK Vertreter. Zum besseren Verständnis hatte Landkreismitarbeiter Markus Freisler Videotechnik aufgebaut, die der Referent gut nutzte. Über die Einrichtung informierte Martina Pleßmann vom Sozialen Dienst des Hauses . „Wir sind eine Einrichtung der Diakonie, haben 76 Pflegeplätze und 24 Wohnungen für Betreutes Wohnen. Unser Pflegeleitbild orientiert sich am christlichen Glauben.“
Bei der Diskussion der Heimbeiräte über die weitere Zusammenarbeit, kam von allen der Wunsch nach mehr Heimbeiräte-Treffen. Verwundert war man, dass mehrere, größere Einrichtungen abwesend waren. Sylvia Bender betonte, dass im November 2016 alle Einrichtungen eingeladen wurden . Die Landkreisvertreterin dankte den Heimbeiräten für ihren Einsatz und sichert zu, weiteren Treffen zu organisieren.