Neubau für Rettungsdienst und Katastrophenschutz hängt in der Luft

Der Baubeginn steht in den Sternen, was ein Problem aufwirft.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Wolfenbüttel. Während der Rohbau der neuen Verwaltung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an der Mascheroder Straße neben der Lebenshilfe bald fertiggestellt sein soll, hängt der Neubau für den Rettungsdienst und Katastrophenschutz in der Luft. Das teilt das DRK in einer Presseinformation mit und wünscht sich ein zügiges Vorankommen seitens des Landkreises und der Kreispolitik.


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Zurzeit werde nach Angaben des DRK gemeinsam mit der Landkreisverwaltung an einem Konzept gearbeitet, mit dem man dann in die Kreispolitik gehen wolle. Nach einer entsprechenden Vereinbarung könne es umgehend losgehen, erläuterte DRK-Präsidiumsmitglied Björn Försterling. Haupt- und ehrenamtliches Personal gewinne man mit guten Rahmenbedingungen, und die wären mit dem Neubau gegeben.

Unbekannter Baubeginn wirft Problem auf


Der zweite Bauabschnitt soll dem Rettungsdienst, dem erweiterten Rettungsdienst und dem Katastrophenschutz eine neue Heimat geben, mit Büros, Funktionsräumen und einer Fahrzeughalle mit 32 Stellplätzen. Doch der Baubeginn steht in den Sternen, was ein weiteres Problem aufwirft. Für neue Fahrzeuge, die beim DRK in Kürze hinzukommen sollen, gebe es aktuell keine Stellplätze mehr.

Der Rohbau der neuen DRK-Zentrale an der Mascheroder Straße steht. DRK-Angehörige bekamen einen ersten Einblick.
Der Rohbau der neuen DRK-Zentrale an der Mascheroder Straße steht. DRK-Angehörige bekamen einen ersten Einblick. Foto: DRK


Im ersten Bauabschnitt, dessen Eröffnung in gut einem Jahr sein soll, zieht die DRK-Verwaltung sowie Fachbereiche wie die berufliche Eingliederung und die Schulassistenz für junge Menschen mit Behinderungen ein. Architekt Wolfgang Jung (gjh architecten Salzgitter) zeigt sich in der Mitteilung des DRK begeistert über die Leistungen der Bauarbeiter: "Wir liegen fast drei Wochen vor dem Zeitplan." Die Materialknappheit auf dem Bausektor habe nicht durchgeschlagen. Wenn es keine größeren Zwischenfälle gebe, sei die Eröffnung in gut einem Jahr machbar.

Der DRK-Kreisverband Wolfenbüttel plant derzeit ein sogenanntes Bergfest. Dieses soll am 30. September ab 13 Uhr stattfinden. "Dann ist der Bau über den Berg", erklärt Vorstand Andreas Ring.


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