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Osterfeuer in Cremlingen weiterhin möglich

von Anke Donner


Die Herzogsberge bei Cremlingen sollen Naturschutzgebiet werden. Das Osterfeuer soll es aber auch weiterhin geben. Symbolfoto: Thorsten Raedlein

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22.01.2017

Cremlingen. Die geplante Ausweisung eines Naturschutzgebietes auf den Herzogsbergen könnte das Aus für das Osterfeuer bedeuten. Nun gibt es offenbar Entwarnung - Das Osterfeuer kann bleiben, teilten die Cremlinger Grünen mit.


Der Landkreis Wolfenbüttel plant die Ausweisung der Herzogsberge als Naturschutzgebiet. Teile der Herzogsberge sind von besonderer ökologischer Bedeutung, dies gilt sowohl für den Wald als auch für die Wiesen, Weiden und Kleingewässer. Seit März 2004 ist der ehemalige Standortübungsplatz der Bundeswehr Landschaftsschutzgebiet und gehört zusätzlich in das europäische Schutznetz „Natura 2000“. In ihrer Pressemitteilung schrieb die CDU, dass es nun zu Einschränkungen bezüglich des Osterfeuers kommen könnte (regionalHeute.de berichtete).

Nun teilten die Cremlinger Grünen mit, dass es keinen Grund gibt, um das Osterfeuer zu bangen. Eine Nachfrage beim Landkreis hätte ergeben, dass an den Herzogsbergen auch weiterhin das traditionelle Feuer geben soll, so Diethelm Krause-Hotopp, Sprecher Bündnis 90/Die Grünen Cremlingen. Die Cremlinger Grünen kritisieren den CDU-Ortsverband und werfen diesem vor, "unnötige Ängste zu schüren".

„Hätte sich die CDU richtig informiert, zum Beispiel beim Landkreis, müsste sie mit ihren Befürchtungen nicht die Bevölkerung verunsichern“, so Andreas Schlechtweg von den Cremlinger Grünen. Er hatte sich bei der Behörde informiert und bekam nun als Antwort, dass „die Veranstaltung aus Sicht der Unteren Naturschutzbehörde fortgeführt werden kann, ohne Ausnahmegebehmigung“. Im Laufe des Jahres 2017 werden zudem Beteiligungsverfahren durchgeführt und die Unterlagen werden öffentlich ausgelegt.


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