Schützenplatz-Unterkunft: Richtfest im November

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Die Arbeiten am Schützenplatz gehen gut voran. Im November könnte schon das Richtfest sein. Foto: Anke Donner
Die Arbeiten am Schützenplatz gehen gut voran. Im November könnte schon das Richtfest sein. Foto: Anke Donner | Foto: Anke Donner

Wolfenbüttel. Erst vor gut einem Monat starteten die Bauarbeiten auf dem Schützenplatz. Dort soll neuer Wohnraum entstehen, der zunächst zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden soll. Wie Thomas Pink mitteilte, könnte schon im November das Richtfest gefeiert werden.


Im Rahme des Rathausgesprächs am Dienstag teilte Bürgermeister Thomas Pink mit, dass die Arbeiten an den Modul-Gebäuden gut vorangingen. "Es sieht da schon sehr gut aus. Möglicherweise können wir schon Ende November das Richtfest feiern", so Pink. Sollten die Arbeiten weiterhin gut voranschreiten, könnten schon Anfang des kommenden Jahres die ersten Flüchtlingsfamilien einziehen. Im zweiten Quartal des Jahres sollen dann auch die übrigen Wohnungen belegt sein. Vornehmlich sollen am Schützenplatz erst einmal Familien untergebracht werden, die derzeit noch im Jugendgästehaus leben. Aber auch eine Unterbringung von einzelnen Personen sei nicht ausgeschlossen. Diese sollen dann, wie in den bisherigen Unterkünften, von sozialpädagogischem Fachpersonal und Integrationshelfern betreut werden, erklärte Rabea Hohl von der Stabsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten mit.

Die Gestaltung


Die Gebäude werden im Erdgeschoss barrierefrei zugänglich sein und werden mit kleinen Vorgärten ausgestattet. Die Wohneinheiten sollen in verschiedenen Größen, wie etwa als Vierzimmer- oder Dreizimmerwohnung, angeboten werden. Zusätzlich werden Balkone installiert. Die Fassade soll aus energetischen Gründen mit Mineralwolledämmung versehen werden. Um die Gebäude erreichen zu können und den Zugang zum Hundeverein zu ermöglichen, wird eine Erschließungsstraße gebaut. Richtung Süden sollen zusätzlich Gartenflächen entstehen.

Spätere Nutzung


Zunächst ist die Unterkunft zur Unterbringung von Flüchtlingen gedacht. Um jedoch auch eine langfristige Nutzung zu ermöglichen, sei es geplant, die Wohnungen für verschiedene Ansprüche zu nutzen und später an Alleinstehende, Familien, Senioren, Mobilitätseingeschränkte oder Studenten zu vermieten.


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