Spende für Spielecke in der Begegnungsstätte Salawo

von Max Förster


Von links: Anja Lippmann von der Volksbank übergibt im Beisein von Ulrich Hagedorn (Geschäftsführer AWO Salzgitter/Wolfenbüttel), der Kreisvorsitzenden Gabriele Siebert-Paul und der Koordinatorin Natalie Weidner, dem kleinen Hugo den Scheck.  Foto: Max Förster
Von links: Anja Lippmann von der Volksbank übergibt im Beisein von Ulrich Hagedorn (Geschäftsführer AWO Salzgitter/Wolfenbüttel), der Kreisvorsitzenden Gabriele Siebert-Paul und der Koordinatorin Natalie Weidner, dem kleinen Hugo den Scheck. Foto: Max Förster | Foto: Max Förster

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Wolfenbüttel. Am Mittwoch überreichte die Volksbank Salzgitter-Wolfenbüttel einen Scheck in Höhe von 500 Euro an die Begegnungsstätte Salawo, die am 5. Februar eröffnet wurde (regionalHeute.de berichtete). Dank dieser Spende konnten neue Möbel und Spielzeuge für die Spielecke der Kinder eingekauft werden.

Eine Spielküche, ein Bücherregal oder Legobausteine. Für die kleinen Bürgerinnen und Bürger der Auguststadt konnte dank der Spende der Volksbank ein kleines Spieleparadies geschaffen werden. Während die Mütter an mehreren Sprachkursen die Woche teilnehmen, können die Kinder sich in der hergerichteten Spielecke austoben oder sich bei Lesungen und kleineren Vorträgen unterhalten lassen. "Oft übernehmen Frauen die Erzieherrolle", erklärte Ulrich Hagedorn, Geschäftsführer der AWO Salzgitter/Wolfenbüttel. Deswegen sei es den Betreibern des Salawo wichtig gewesen, einen Raum zur Beschäftigung der Kinder zu schaffen, um Frauen auch die Möglichkeit zu geben, die Sprachkurse besuchen zu können, ohne sich Sorgen um ihr Kind zu machen, so Natalie Weidner, Koordinatorin des Salawo. Deswegen sei man für die Spende auch sehr dankbar, "jetzt konnte man richtig einkaufen gehen", betonte Natalie Weidner.

So sieht die Spielecke aus:


Offenes Konzept des Salawo


Geöffnet ist das Salawo von Montag bis Freitag von 9 bis 14 Uhr. Am Dienstag von 14 bis 16 Uhr gibt es zusätzlich ein Willkommscafé. Zudem bietet Natalie Weidner drei mal die Woche Beratungen für Flüchtlinge an. Ziel des Salawos sei es, den interkulturellen Kontakt herzustellen, erklärte Natalie Weidner. Deutsche, Ehrenamtliche, Migranten und Flüchtlinge sollen sich hier zusammenfinden und einander begegnen. Das soll um eine Koch- sowie Strickgruppe, die bereits in Planungs sei, ergänzt werden. Des Weiteren lege man den Fokus auf Sprachanbahnung und Sprachförderung für Frauen, die anhand mehrerer Kurse, vom Anfänger- bis zum Fortgeschrittenenkurs, an die Sprache herangeführt werden sollen. Außerdem wolle man externe Berater aus Beratungsstellen hinzuholen, die über ihre Arbeit referieren. Weitere Informationen über das Salawo gibt es hier.

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