"Vom Kunstsammeln im barocken Europa": Vortrag im Theatersaal


| Foto: Herzog Anton Ulrich-Museum.

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Wolfenbüttel. Zum Vermächtnis des Welfenherzogs Anton Ulrich zählen neben den politischen Leistungen vor allem die kulturellen Leistungen als Dichter, Förderer der Oper und als Kunstsammler.

Angeregt von einer Kavalierstour beginnt Anton Ulrich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit dem Aufbau einer Kunstsammlung, dessen Erwerbungen ihn von Frankreich über Italien in die Niederlande führen. Mit außerordentlichem Kunstsinn baute der Herzog wertvolle Sammlungen auf, die zunächst im Schloss Salzdahlum aufbewahrt wurden. Seit mehr als 250 Jahren befinden sich diese Schätze in Braunschweig und sind heute wichtiger Bestandteil der wertvollen Sammlungen des Herzog Anton Ulrich-Museums, einem der ältesten Kunstmuseen Europas.

Unter dem Titel "Herzog Anton Ulrich. Vom Kunstsammeln im barocken Europa" berichtet der leitende Direktor des Herzog Anton Ulrich-Museums Braunschweig, Professor Dr. Jochen Luckhardt, über Kunstsinn und herzogliche Repräsentation Anton Ulrichs. Der Vortrag am Dienstag, 11. November 2014, findet im Theatersaal des Wolfenbütteler Schlosses statt. Beginn 19.30 Uhr, Eintritt frei.

Veranstalter: Kulturstadt Wolfenbüttel e.V.