Vortrag über die Heiratspolitik Herzog Anton Ulrichs



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Wolfenbüttel. Die strategische Auswahl von Heiratspartnern und arrangierte Ehen waren in allen Herrscherhäusern eine diplomatische Selbstverständlichkeit. Durch eine gezielte Heiratspolitik wurde nicht nur die Existenz der eigenen Dynastie gesichert, sondern konnte unter Umständen auch der Machtbereich entscheidend ausgebaut werden.

Auch Herzog Anton Ulrich bediente sich dieser Form der Diplomatie und arrangierte für seine Enkelinnen Verbindungen, die für das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel von Bedeutung und Vorteil waren. Über die Schattenseiten dieser Heiratspolitik wird am Dienstag, 4. November 2014, Dr. Jill Bepler, Herzogs August Bibliothek, berichten. Im Rahmen der Rathausvorträge des Kulturstadtvereins referiert sie unter dem Titel „Ich bin tatsächlich das arme Opfer meines Hauses“: Die Schattenseiten der Heiratspolitik eines Wolfenbütteler Sonnenkönigs. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr, Ratssaal Wolfenbüttel, Eintritt frei.

Dienstag, 4. November, 19.30 Uhr, Ratssaal
„ICH BIN TATSÄCHLICH DAS ARME OPFER MEINES HAUSES“: DIE SCHATTENSEITEN DER HEIRATSPOLITIK EINES WOLFENBÜTTELER SONNENKÖNIGS.
Dr. Jill Bepler, Herzog August Bibliothek