Wolfenbüttel. Im September 1924 wurde in Wolfenbüttel ein Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt gegründet. Aus Anlass des in 2019 anstehenden 95-jährigen Gründungsjubiläums befasst sich eine Arbeitsgruppe mit der Aufarbeitung der Geschichte. Da noch vieles im Dunkeln liegt, wird um Mithilfe aus der Bevölkerung gebeten.
"Wir wissen, dass die Gründungsversammlung in der Gaststätte „Blauer Engel“ in der Fischerstraße stattgefunden hat", sagt ein Sprecher der Gruppe. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten unter anderem die Damen Henriette Arzberger, Boog, Hannabach, Hüther, Dora Prüfer geb. Schelz, Saretzki, Gertrud Stöter, Wagner sowie die Herren Hermann Boog, Ewald Harms, Walter Heise, Adolf Knoche. Hugo Langenhan, Otto Rüdiger und Paul Scheerle. Beispielsweise gehörten die Durchführung von Erholungsfahrten für Kinder, die Unterstützung bedürftiger Familien und die Betreuung einer Nähstube zu den frühen Aktivitäten.
Anfang der 1930er Jahre waren Paul Beloch, Christian Bergmann, August Selle, Frau Töppe und Frau Witte im Vorstand. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beteiligten sich Erich Bengner, Kurt Reinowski, Otto Karguth, Erich Klusmann und Frau Margarete Sabla an der Reorganisation des Ortsvereins.
Es gibt kaum Archivmaterial
Leider gibt es aus der gesamten Zeitspanne kaum Archivmaterial, sodass die Mitglieder der Geschichtsarbeitsgruppe hoffen, aus den Reihen der Leserschaft vielleicht noch Informationen und Hinweise zu erhalten.
Wer also zum Beispiel noch etwas zu den zuvor genannten Personen sagen kann, Hinweise auf den Verbleib möglicher Nachfahren geben kann, oder Materialien hat, die in Verbindung mit der Arbeit der Arbeiterwohlfahrt stehen, wende sich bitte an die Arbeitsgruppe »95 Jahre AWO Wolfenbüttel«, c/o Rudolf Fricke, Behringstraße 30, 38302 Wolfenbüttel, Telefon 05331/32839, E-Mail: awo-wf.geschichte@t-online.de.

