Wieder ein Strohballenbrand - Zwei Verdächtige festgenommen

von Nick Wenkel


Geständnis der Verdächtigen: Sie zeigen sich verantwortlich für insgesamt elf weitere Brände. Symbolfoto: Archiv
Geständnis der Verdächtigen: Sie zeigen sich verantwortlich für insgesamt elf weitere Brände. Symbolfoto: Archiv | Foto: Kai Baltzer

Wolfenbüttel. Am Dienstag, gegen 23.30 Uhr, wurde ein Strohballenbrand in Semmenstedt gemeldet. Im Rahmen der Fahndung kam den eingesetzten Polizeibeamten aus Richtung der Brandstelle ein VW-Golf entgegen. Nach einer Fahrzeugkontrolle und der Sicherstellung von Beweismitteln, wurden die zwei Insassen von den Polizisten festgenommen.


Der Wagen wurde kontrolliert und bei einer Durchsuchung konnten Beweismittel aufgefunden werden. Die beiden Insassen wurden vorläufig festgenommen, da sich ein Tatverdacht verdichtete. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Tatverdächtigen um zwei 21-jährige Arbeitslose aus dem Landkreis Wolfenbüttel. In ihren Vernehmungen sind sie geständig, für die Brandlegung von sechs Container- und fünf Strohballenbränden verantwortlich zu sein. Die Brandorte liegen im Landkreis und Stadtgebiet von Wolfenbüttel.

Inwieweit die Beschuldigten für weitere Brände als Täter infrage kommen, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig werden die Beschuldigten heute dem zuständigen Amtsgericht vorgeführt, welches prüfen wird, ob ein Untersuchungshaftbefehl erlassen wird.

Zusammenhang mit Ärztehaus-Brand?


Aktualisiert, 13.03 Uhr:Nachdem die Verdächtigen gestanden haben, auch für sechs Container- und fünf weitere Strohballenbrände verantwortlich zu sein, fragte regionalHeute.de bei der Polizei nach, ob die Taten womöglich im Zusammenhang mit dem verheerenden Ärztehaus-Brand stehen. Wie Polizeisprecher Michael Pollak erklärt, könne man dies aktuell noch nicht sagen. Die Hoffnung bestehe aber weiterhin. Klar ist: Für die Polizei wäre dies ein echter Coup. Denn seit April suchen die Beamten, bislang erfolglos nach den Tätern.

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