ZIM: Wissenschaft und Wirtschaft kooperieren


| Foto: Ostfalia

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Wolfenbüttel. Ostfalia, Handwerkskammer und IHK informierten über ZIM - das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand des Bundesministeriums für Wissenschaft und Energie (BMWi).

Rund 30 Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft trafen sich am Mittwoch, 22. Oktober im Großen Saal der Handwerkskammer, um mehr über das Bundesprogramm ZIM zu erfahren. Es handelt sich dabei um ein technologieoffenes, bundesweites Förderprogramm zur Kooperation von Mittelstand und Forschungseinrichtungen, das im Jahr 2008 vom BMWi aufgelegt und bis heute bundesweit erfolgreich umgesetzt wurde. Zur Informationsveranstaltung hatte die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade (HWK) und der Industrie- und Handelskammer Braunschweig (IHK) eingeladen. Im Mittelpunkt standen ZIM-Projekte wie zum Beispiel das kürzlich abgeschlossene Projekt „Innovatives Betriebsverfahren zum solaren Heizen und Kühlen". Geleitet wurde dieses von Prof. Dr. Lars Kühl vom Institut für energieoptimierte Systeme an der Ostfalia in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus Niedersachsen und Bayern. Auf großes Interesse stieß ebenfalls das Verbundprojekt „Datenschutz-Cloud“, das unter der Leitung von Prof. Dr. Ina Schiering, Institut für angewandte Informatik der Ostfalia, und Klaus-Georg Tannenbaum, Geschäftsführer der BEL NET GmbH, Braunschweig, erfolgreich abgeschlossen wurde. Klaus-Georg Tannenbaum sagte: „Durch das ZIM-Projekt hatten wir die Möglichkeit, gemeinsam mit der Ostfalia als Innovationspartner, einen vollständig neuen Technologieansatz für unsere Datenschutz-Cloud zu generieren.“

„Der Anteil an ZIM-Projekten steigt an der Ostfalia stetig an. Das liegt daran, dass das Programm für alle Branchen offen ist und die regionalen Unternehmen zunehmend unsere Forschungsdienstleistungen und damit unser wissenschaftliches Know-how in Anspruch nehmen“, so Prof. Dr. Gert Bikker, Vizepräsident der Ostfalia für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer.

Thomas Warntjen von der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade erklärte: „Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ist auch für das Handwerk bedeutsam. Veranstaltungen wie diese bieten den interessierten Handwerkern zudem eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zur Wissenschaft zu knüpfen.“

Peter Peckedrath von der IHK Braunschweig fügte hinzu: „Von 1.543 bewilligten Anträgen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) kamen im Bezirk der IHK Braunschweig seit 2008 insgesamt 332 an. Die Bewilligung von über 20 Prozent der niedersachsenweit genehmigten Anträge ist ein deutliches Indiz für die Innovationskraft auch und besonders der mittelständisch geprägten Wirtschaft unserer Region.“