Wolfsburg. Die Stadt Wolfsburg will das Nichtschwimmerbecken im Freibad Fallersleben umfassend sanieren und dafür Fördermittel aus dem Bundesprogramm Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder – SKS beantragen, wie die Verwaltung in einer Pressemitteilung erklärt. Über die Teilnahme an diesem auch unter dem Titel "Sportmilliarde" bekannten Förderprogramm entscheidet der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 17. Juni. Mit dem Beschluss soll die Verwaltung offiziell beauftragt werden, die Projektskizze beim Bund einzureichen.
Oberbürgermeister Dennis Weilmann dazu: „Das Freibad Fallersleben ist ein wichtiger Ort für Sport, Freizeit und Schwimmausbildung in Wolfsburg. Mit der geplanten Sanierung schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass insbesondere Kinder, Familien und Vereine das Nichtschwimmerbecken auch künftig sicher und zuverlässig nutzen können. Gleichzeitig wollen wir die Chancen der Bundesförderung konsequent nutzen, um unsere kommunale Infrastruktur nachhaltig zu stärken.“
Becken ist sanierungsbedürftig
Das Nichtschwimmerbecken wurde bei der Freibadsanierung 2004 nicht durch ein Edelstahlbecken ersetzt. Seit mehreren Jahren kommt es dort immer wieder zu Fliesenschäden und in einzelnen Fällen auch zu notwendigen Teilschließungen. Ursache sei die sanierungsbedürftige Betonkonstruktion des Beckens. Nach Untersuchungen durch einen Sachverständigen würden insbesondere die Beckenköpfe einen porösen Zustand aufweisen.
Geplant sei, die bestehende Beckenform zu erhalten, die Beckenränder einschließlich der Rinnen vollständig zu sanieren und das Becken mit einem Edelstahlkörper auszustatten. Zusätzlich sollen die Überlaufroste erneuert werden.
„Die Sanierung des Nichtschwimmerbeckens ist notwendig, um dauerhaft die vollständige Betriebsfähigkeit des Freibades sicherzustellen“, erklärt Sportdezernent Andreas Bauer. „Mit der geplanten Maßnahme investieren wir gezielt in die Qualität und Attraktivität unserer Bäderlandschaft. Gerade für die Schwimmausbildung und den Breitensport ist eine moderne und verlässliche Infrastruktur von großer Bedeutung.“
Die Projektskizze muss bis zum 19. Juni beim Bund eingereicht werden. Parallel dazu werde die Stadt auch den bereits eingereichten Förderantrag für Maßnahmen am VW-Bad erneut in das aktuelle Förderverfahren einbringen. Dieser war im vorherigen Auswahlverfahren des allgemeinen SKS-Förderprogramms nicht berücksichtigt worden. Über die Auswahl der geförderten Projekte entscheidet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages voraussichtlich im September 2026.

