Wolfsburg. Mit einer umfangreichen Sachspende unterstützt die Stadt Wolfsburg erneut ihre Solidaritätspartnerstadt Schowkwa. Jetzt werden aus den Beständen der Berufsfeuerwehr Wolfsburg zahlreiche Feuerwehr- und Rettungsdienstmaterialien in die westukrainische Stadt überführt, wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung berichtet.
Zu den Hilfsgütern zählen unter anderem Feuerlöscher, Materialien aus dem Rettungsdienst und Verbrauchsmaterialien. Ergänzt wird die Lieferung durch rund zehn Paletten mit Brandschutzkleidung. Bei den gespendeten Materialien handele es sich um Ausstattungsgegenstände, die bei der Berufsfeuerwehr Wolfsburg nicht mehr benötigt werden, jedoch weiterhin voll funktions- und einsatzfähig sind. In Schowkwa könnten sie weiterhin sinnvoll genutzt werden und dort einen wertvollen Beitrag für Feuerwehr, Rettungsdienst und kommunale Infrastruktur leisten.
„Unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine bleibt ungebrochen. Mit dieser Lieferung leisten wir ganz konkrete Hilfe dort, wo sie dringend benötigt wird. Besonders wichtig ist, dass Materialien, die in Wolfsburg nicht mehr eingesetzt werden, weiterhin einen wertvollen Zweck erfüllen und wir unsere Solidaritätspartnerstadt Schowkwa unmittelbar unterstützen können“, betont Oberbürgermeister Dennis Weilmann.
Stärkung der kommunalen Infrastruktur
Seit Oktober 2023 engagiere sich die Stadt Wolfsburg im Rahmen ihrer Solidaritätspartnerschaften für die ukrainischen Städte Nischyn und Schowkwa. Seither seien zahlreiche Hilfsgüter in die Ukraine gebracht worden. Dazu würden unter anderem Solarlampen, Werkzeuge für den Bauhof, eine Scherenarbeitsbühne sowie mehrere Fahrzeuge, darunter Rettungswagen und Reisebusse zählen. Ziel der Unterstützungsleistungen sei es, die kommunale Infrastruktur vor Ort zu stärken und die Daseinsvorsorge unter schwierigen Bedingungen zu sichern.
„Mein herzlicher Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen der Berufsfeuerwehr Wolfsburg, die diese Unterstützung vorbereitet haben. Sie haben die Materialien geprüft und für den Transport vorbereitet. Ohne den großen persönlichen Einsatz wäre die Unterstützung der Solidaritätspartnerstädte nicht möglich“, dankt Oberbürgermeister Dennis Weilmann den Mitarbeitenden der Berufsfeuerwehr.

