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Ziel Profivertrag: Ein echter Braunschweiger will es bei den Löwen schaffen

Eintrachts U-19-Stürmer Seyyid Görgülü wurde bereits von einem türkischen Champions-League-Teilnehmer umworben. Doch er will lieber in den Profikader der Blau-Gelben.

von Alexander Dontscheff


Seyyid Görgülü will es bei der Eintracht schaffen.
Seyyid Görgülü will es bei der Eintracht schaffen. Foto: Alexander Dontscheff

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25.09.2020

Braunschweig. Beim Zweitliga-Auftakt der Braunschweiger Eintracht am vergangenen Sonntag in Heidenheim hakte es vor allem im Abschluss vor dem Tor. Offiziell hat der Verein die Stürmersuche auch noch nicht für beendet erklärt. Doch vielleicht kommt die Lösung aus den eigenen Reihen? U-19 Spieler Seyyid Görgülü ist ein vielversprechendes Talent, auf das auch schon andere Vereine aufmerksam geworden sind. Auch international.



Eigentlich hätte Seyyid Görgülü in dieser Woche in Istanbul sein können. Der amtierende türkische Meister und Champions-League-Teilnehmer Başakşehir Istanbul hatte den 18-Jährigen zu einem Probetraining seiner U-19 eingeladen. Auch ein konkretes Angebot für einen Profivertrag soll es gegeben haben. Doch der gebürtige Braunschweiger will es in seiner Heimat schaffen. "Ich möchte für die Löwen spielen und bei der Eintracht einen Profivertrag bekommen", erklärt der Linksaußen im Gespräch mit regionalHeute.de.

Vertrag in Wolfsburg wurde aufgelöst


Seine Treue zu Braunschweig hat der Stürmer schon einmal bewiesen. Nachdem er einige Jahre für die Jugend des VfL Wolfsburg gespielt und dort bereits einen Vertrag mit einem monatlichen Gehalt hatte, löste er diesen Vertrag auf. Er kehrte zur U-17 der Eintracht zurück und war mit seinen Toren und Vorlagen am Wiederaufstieg in die Bundesliga beteiligt. In den letzten Jahren stand er jeweils in der Niedersachsenauswahl. Beim Sieg des U-18-Länderpokals in Duisburg in diesem Jahr war er dabei. Auch in das U-14-Aufgebot der türkischen Nationalmannschaft hatte es Seyyid Görgülü seinerzeit geschafft. Da er auch die deutsche Staatsbürgerschaft hat, könnte er aber auch für Deutschland spielen.

Doch zunächst will er es bei der Eintracht schaffen. Der Stürmer hofft, dass es bald erfolgreiche Gespräche mit dem Verein gibt. Er befinde sich gerade in einer entscheidenden Phase seiner Karriere. Die Chance zu einem türkischen Erstligisten zu wechseln und U-19-Champions-League zu spielen habe er ausgeschlagen. Denn sein Ziel ist es, demnächst im Eintracht Stadion auflaufen zu können. Dann möglichst wieder vor der tollen Kulisse, die es dort normalerweise gibt.


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