A39-Ausbau: Urteil lässt auf sich warten – Dann soll es so weit sein

Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt heute über eine Klage des BUND gegen den Autobahnausbau bei Wolfsburg und Gifhorn.

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Symbolbild | Foto: Matthias Kettling

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Region. Aus der Region Braunschweig richten sich am heutigen Dienstag unzählige Blicke nach Leipzig. Dort befindet sich das Bundesverwaltungsgericht, das derzeit über einen Fall verhandelt, der den Weiterbau der A39 verhindern, weiter verzögern oder letztlich – manche würden sagen endlich – ermöglichen könnte. Der BUND hatte 2024 eine weitere Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eingereicht und damit den Weiterbau der Autobahn im Landkreis Gifhorn von Weyhausen (direkt nördlich der Stadt Wolfsburg) bis Ehra zunächst verhindert. Nun hatten sich viele Beobachter für den heutigen Verhandlungstag das endgültige Urteil erhofft.



Doch schon kurz nach Verhandlungsbeginn heute um 9 Uhr morgens wurde verkündet: Das Urteil sei heute nicht mehr zu erwarten. Das Verfahren sei zu komplex, um es direkt nach der Verhandlung zum Abschluss zu bringen, erklärte ein Pressesprecher des Bundesverwaltungsgerichts gegenüber regionalHeute.de. Die Richter nannten aber einen konkreten Termin: Demnach werde das Urteil in dem Verfahren am 8. Juli um 11 Uhr verkündet. Weitere Verhandlungstage wird es bis dahin nicht mehr geben. Die heutige Verhandlung, die jetzt kurz vor 15 Uhr noch immer läuft, wird reichen.

Das Verfahren rund um den A39-Ausbau reicht bis ins Jahr 2019 zurück


Der BUND hatte in der Vergangenheit 2019 bereits erfolgreich gegen die nächste Ausbaustufe der A39 geklagt. Nachdem die Straßenbaubehörde den Planfeststellungsbeschluss überarbeitet hatte, klagte der Umweltschutzverband 2024 erneut. Diese Sache wird zur Stunde in Leipzig verhandelt. Die A39 soll von Weyhausen über Ehra in der Zukunft bis nach Lüneburg führen. Derzeit sei diese Fläche der "größte autobahnfreie Raum Deutschlands", betont die Initiative "Unsere A39" der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Der BUND spricht derweil mit Blick auf die Pläne rund um diese Autobahn von einem Anachronismus – der Ausbau sei nicht mehr zeitgemäß.

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