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Auto landete im Graben - Von Fahrer fehlte jede Spur


Nach einem Unfall fanden die Einsatzkräfte ein leeres Auto vor. Wo der Fahrer geblieben ist, ist unklar. Symbolfoto: Kai Baltzer
Nach einem Unfall fanden die Einsatzkräfte ein leeres Auto vor. Wo der Fahrer geblieben ist, ist unklar. Symbolfoto: Kai Baltzer Foto: Kai Baltzer

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21.01.2017

Braunschweig/Wolfenbüttel. Bei einem Unfall auf der Autobahn 392 in Richtung Watenbüttel ist am Samstagmorgen ein Auto aus der Kurve geschleudert und ist etwa 15 Meter neben der Autobahn zum Liegen gekommen. die Insassen des Fahrzeugs konnten nicht angetroffen werden.



Wie die Feuerwehr Braunschweig mitteilte, wurde der Leitstelle um 8:32 Uhr ein Verkehrsunfall auf der A392 gemeldet. Daraufhin wurde der Rüstzug der Berufsfeuerwehr und die Ortsfeuerwehr Riddagshausen, die sich zum Wachpraktikum auf der Hauptfeuerwache befand, alarmiert.

Als die ersten Kräfte fünf Minuten nach der Alarmierung eintrafen, konnte zunächst nur der Wagen im dichten Buschwerk vorgefunden werden. Von einem Fahrer aus dem Landkreis Wolfenbüttel oder weiteren Insassen fehlte jede Spur. Da vermutet wurde, dass sich Unfallverletzte selbst gerettet hatten, wurde das Umfeld des Unfallortes großflächig mit allen Einsatzkräften nach den Insassen abgesucht. Um einen Zugang zum Auto zu gelangen, mussten mit der Motorkettensäge zunächst einige Bäume und Strauchwerk abgesägt werden. Dann wurde festgestellt, dass das Fahrzeug verschlossen war. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurde untersucht, ob die Sitze noch Restwärme aufweisen. Dies war nicht der Fall. Auch der Motor des Autos war bereits kalt. Daraus wurde geschlossen, dass sich der Unfall schon vor einiger Zeit ereignet haben muss. Die Personensuche im weiteren Umfeld der Unfallstelle brachte ebenfalls keinen Erfolg. Mit der Autobahnpolizei wurde abgestimmt, dass eine Streifenwagenbesatzung bei der Halteranschrift im Landkreis Wolfenbüttel weitere Erkundigungen zu dem Unfall einholt.

Das Auto wurde mit Hilfe des Feuerwehrkranes aus dem Strauch- und Buschwerk geborgen und für den Abschleppunternehmer an Straßenrand bereitgestellt. Die Autobahn war für die Dauer der Bergungsarbeiten voll gesperrt. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache laufen derzeit durch die Autobahnpolizei. Für die Feuerwehr Braunschweig war der Einsatz um 9:38 Uhr beendet. Im Einsatz waren 27 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und neun Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Riddagshausen.


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