Braunschweig. Die Erneuerung der Celler Heerstraße in Watenbüttel tritt in den nächsten Bauabschnitt. Nachdem die nördliche Fahrbahn komplett und die südliche Fahrbahn im außerorts inzwischen erneuert sind, wird die südliche Fahrbahn im Abschnitt zwischen Hans-Jürgen-Straße und Friedhof vom 31. Juli bis zum 4. August asphaltiert. Während der Arbeiten sind Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der auf der südlichen Seite angrenzenden Grundstücke unvermeidlich, wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung schreibt.
Nach der Erneuerung der Fahrbahn folgen Markierungsarbeiten, sodass die im Bereich zwischen Hans-Jürgen-Straße und Friedhof liegenden Geschäfte und Betriebe – darunter Bäcker, Hofladen, Tankstelle und Kiosk – voraussichtlich ab dem 10. August wieder aus beiden Fahrtrichtungen erreichbar sind. Aus logistischen Gründen könnten die Asphaltarbeiten nicht an drei aufeinanderfolgenden Wochentagen durchgeführt werden, sodass sie durch ein Wochenende unterbrochen sind.
Damit trete die Baumaßnahme in die letzte Phase, in der die Arbeiten an der südlichen Bushaltestelle zwischen Friedhof und Schlesierweg abgeschlossen werden. Mit Fertigstellung dieses letzten Abschnittes voraussichtlich in der zweiten Augusthälfte könne dann auch die Einbahnstraßenregelung aufgehoben werden.
Hintergrund
Die desolate Fahrbahn der Celler Heerstraße wird einschließlich der Gossen von der A392 bis zur Hans-Jürgen-Straße saniert. Um den östlichen Ortseingang am Schlesierweg deutlicher zu markieren und die Geschwindigkeit des einfahrenden Verkehrs zu reduzieren, wird dort eine Mittelinsel gebaut. Die beiden Bussteige der Haltestelle Schlesierweg sind künftig barrierefrei. Auch der Radweg zwischen der Anbindung der A392 und dem Ortseingang wird erneuert.
Das sind die Gründe für die Verkehrsführung
Die Ortsdurchfahrt sei zu eng, um eine Fahrspur je Richtung einzurichten und gleichzeitig die erforderlichen Arbeiten durchzuführen, so die Stadtverwaltung. Daher müsse eine Einbahnstraßenregelung eingerichtet werden. Dies gelte insbesondere mit Blick auf Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, Busse und Lkw, die den Bereich weiterhin passieren können müssen.
Eine abwechselnde Verkehrsführung mit Baustellenampel würde demnach aufgrund der Länge des Baubereichs und des üblichen hohen Verkehrsaufkommens zu erheblichen Staus in beiden Fahrtrichtungen führen. Dies hätten frühere Baumaßnahmen im gleichen Bereich gezeigt, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Linienbusse fahren stadtauswärts auf der üblichen Route. In Richtung Braunschweiger Innenstadt nutzen sie derzeit die Umleitung über Kanzlerfeld und Lehndorf.

