Braunschweig. Die Polizei Braunschweig fahndet öffentlich und mit Phantombild nach "Marcel". Wie regionalHeute.de berichtete, hatte eine 34-Jährige angegeben, dass dieser sie sexuell belästigt und geschlagen haben soll, während sie in seiner Wohnung war. Nachdem die Polizei am vergangenen Freitag die Fahndung herausgegeben hatte, drängte sich direkt eine Frage auf: Hat die Polizei den Täter an seinem Wohnort nicht antreffen können?
Schließlich sei die 34-Jährige ja mit dem Gesuchten nach einer Tour durchs Braunschweiger Nachtleben, an der noch weitere Personen beteiligt waren, zu ihm in die Wohnung gegangen, aus der sie später fliehen konnte. Der Fall hatte sich bereits im Februar zugetragen. Die kurz danach begonnenen Ermittlungen hätten bisher nicht zum Erfolg geführt. Daher habe die Polizei jetzt die Fahndung veröffentlicht.
Genauer Wohnort des Täters ist unbekannt
Offenbar ist es den Ermittlern nicht gelungen, den Täter in seiner Wohnung anzutreffen. Auf Nachfrage von regionalHeute.de bestätigt Polizeisprecher Lars Dehnert jetzt: "Das Opfer kann im Nachgang nicht genau verifizieren, wo sich die Wohnung befunden hat." Die 34-Jährige habe der Polizei aber den Bereich beschreiben können. Die genaue Adresse oder Wohnung ist also nicht bekannt, das ungefähre Umfeld schon. Wie genau die Ermittler es eingrenzen können, bleibt unklar. Und auch die Information, um welches Braunschweiger Stadtviertel es sich handelt, halten die Beamten vorerst zurück. Das habe ermittlungstaktische Gründe, erklärt der Polizeisprecher.

