Gefahr durch Eltern: Keine neue Verkehrsführung am Grasplatz

von Janosch Lübke


Die Autos der Eltern sorgen am Grasplatz für mehr Gefahr als der allgemeine Verkehr. Symbolfoto: Archiv
Die Autos der Eltern sorgen am Grasplatz für mehr Gefahr als der allgemeine Verkehr. Symbolfoto: Archiv | Foto: Max Förster

Braunschweig. Am Grasplatz sollen laut eines Beschlusses vom Bezirksrat Lehndorf-Watenbüttel verkehrsberuhigende Maßnahmen für einen sicheren Schulweg der Kinder eingeführt werden. Eine neue Verkehrsführung aufgrund eines möglicherweise erhöhten Verkehrsaufkommens wird es aber nicht geben. Das geht aus einer Antwort der Verwaltung auf Anfrage der SPD hervor.


Die Polizei habe die Verkehrssituation am Grasplatz geprüft und konnte vor Ort keine Gefährdung für die Kinder feststellen. Viel eher als durch den allgemeinen Verkehr ginge eine Gefahr von den Eltern aus, die ihren Nachwuchs mit dem Auto bis kurz vor die Schule fahren würden. Die Schulleitung wird gebeten, die Elternschaft auf diese Gefährdung hinzuweisen und dafür zu sensibilisieren, dass eine Anfahrt mit dem Auto nicht sinnvoll ist.

Erhöhtes Verkehrsaufkommen hält sich in Grenzen


Ein Zebrastreifen und weitere Gefahrenzeichen werden am Grasplatz nicht eingeführt. Ein, wie die SPD vermutete, relevant erhöhtes Verkehrsaufkommen durch das Neubaugebiet Okeraue wird von der Verwaltung nicht erwartet. Es würden lediglich 100 bis 150 zusätzliche Fahrten am Tag stattfinden.

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