Braunschweig/Wolfsburg. Der bisherige Gemeinsame Campus Wolfsburg trägt künftig den Namen WeCampusWOB. Mit der Umbenennung unterstreichen die Partner TU Braunschweig, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fraunhofer-Gesellschaft, Volkswagen, Open Hybrid LabFactory und Stadt Wolfsburg den kooperativen Ansatz bei der Weiterentwicklung des Campus zu einem Leuchtturmprojekt für den Wissenschaftsstandort Wolfsburg. Das berichtet die TU Braunschweig in einer Pressemitteilung.
Mit einem neuen Namen und frischem Selbstverständnis startet der bisherige Gemeinsame Campus Wolfsburg in die nächste Entwicklungsphase, wie es in der Mitteilung heißt. Als WeCampusWOB würden die Partner ein sichtbares Zeichen für Zusammenarbeit, Vernetzung und internationale Strahlkraft setzen. Der neue Name sei Programm: Das „Wir“ steht im Mittelpunkt. Die Partner (we) engagieren sich für Forschung, Lehre und Transfer am Campus in Wolfsburg (WOB), um auch für internationale Talente attraktiv zu sein.
Die Forschenden und Studierenden untersuchen dabei die aktuellen Fragen der automobilen Kreislaufwirtschaft, um innovative Ansätze für eine ressourcenschonende und kreislauforientierte Fahrzeugproduktion zu entwickeln. Damit positioniere sich der Campus als international sichtbarer Innovations- und Wissenschaftsstandort, mit dem Ziel, Forschung und Lehre zu Themen der Circular Economy fest in der Region zu verankern. Die Umbenennung sei für alle Partner von besonderer Bedeutung. Sie sei Ausdruck für das wachsende Forschungsökosystem in Wolfsburg und der Region, um diese als führenden Standort für Zukunftstechnologien zu positionieren.
Wichtiger Baustein im Zukunftskonzept Wissenschaft
„Der WeCampusWOB Wolfsburg ist ein wichtiger Bestandteil des Zukunftskonzeptes Wissenschaft der Stadt Wolfsburg, das die Vernetzung von Wissenschaft, Bildung und Stadtentwicklung in den Fokus rückt“, unterstreicht Oberbürgermeister Dennis Weilmann. „Wolfsburg wird Universitätsstandort. Mit dem Label WeCampusWOB erhoffen wir uns künftig nicht nur einen höheren Anteil jüngerer Bevölkerung, sondern auch eine noch höhere Dichte an Forschungseinrichtungen.“
Aufbauend auf dem Forschungscampus der Open Hybrid LabFactory und in direkter Nähe zu Volkswagens Mobile Life Campus entstehe somit ein vollwertiger Universitätsstandort der TU Braunschweig mit hoher Aufenthaltsqualität, an dem Menschen in innovativen Forschungs- und Lehrformaten die aktuellen Fragen der automobilen Kreislaufwirtschaft bearbeiten. Um die Forschungsergebnisse auch langfristig für die Wirtschaft nutzbar zu machen, entstehe eine Entrepreneurship- und Transferplattform.

