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Keine neue Hagenmarkt-Planung bis 2022 - AfD fordert mehr Bürgerbeteiligung



Keine neue Hagenmarkt-Planung bis 2022 - AfD fordert mehr Bürgerbeteiligung

Einer Antwort auf eine Anfrage der AfD-Ratsfraktion zufolge könnte Baubeginn nach einem politischen Beschluss sogar erst frühestens 2023 sein.

Bürgerinnen und Bürger würden gar nicht unbedingt wollen, dass der Hagenmarkt komplett "umgekrempelt" wird, so das Fazit der AfD. Symbolbild.
Bürgerinnen und Bürger würden gar nicht unbedingt wollen, dass der Hagenmarkt komplett "umgekrempelt" wird, so das Fazit der AfD. Symbolbild. Foto: Alexander Dontscheff

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Braunschweig. Aufgrund einer Anfrage der AfD-Fraktion hat die Verwaltung den weiteren Ablauf des Planungsgeschehens am Hagenmarkt dargestellt: es zeichnet sich ab, dass erst Mitte 2022 neue Vorschläge eingebracht werden, ein Baubeginn nach politischem Beschluss frühestens 2023 infrage käme. Über die Entwürfe zur Neugestaltung soll eine noch zu besetzende Expertenrunde als Jury entscheiden; in vergangenen Verfahren wurden die Ratsfraktionen dabei nur teilweise berücksichtigt. Weiterhin plädiert die AfD-Ratsfraktion unter Berufung auf eine Informationsveranstaltung für mehr Bürgerbeteiligung im weiteren Prozess.



Der Kreisverband Braunschweig hatte in Zusammenarbeit mit der AfD-Ratsfraktion am vergangenen Wochenende eine Informationsveranstaltung am Hagenmarkt organisiert. Wie sich dabei schon (nicht repräsentativ) abgezeichnet habe, sehen die Anwohner eher keine Notwendigkeit für einen Totalumbau des Platzes und würden später gern in erster Instanz selber über die Entwürfe entscheiden können. Stattdessen plane die Stadt eine Befragung von zufällig ausgewählten Bürgern Braunschweigs zu diesem Thema.

"Die wichtigste Frage, ob die Anwohner überhaupt ihren Hagenmarkt komplett umgekrempelt sehen wollen, hat bis zum letzten Samstag offenbar noch niemand gestellt. Viele Bürger kannten die nun gerade nach drei Jahren gescheiterten Pläne gar nicht oder nur zum sehr geringen Teil. Über die Art der Bürgerbeteiligung werden wir in Braunschweig noch debattieren müssen. Jetzt zeichnet sich aber ab, dass weitere Jahre nichts vor Ort passieren wird - was vielen Anliegern vielleicht sogar ganz recht ist. Wenigstens ein Teil der Entscheidungen sollte aber direkt vor Ort mit den dortigen Bewohnern getroffen werden", so Stefan Wirtz für die AfD-Ratsfraktion.


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