Braunschweig. Eintracht Braunschweig zeigt sich in tiefer Trauer. Wie der Verein in einem Nachruf auf seiner Website bekannt gegeben hat, ist Kurvenmutti Christel Neumann am vergangenen Donnerstag gestorben.
Christel Neumann sei zwei Jahrzehnte lang das Gesicht des Braunschweiger Traditionsvereins gewesen und habe wie kein anderer Hilfsbereitschaft, Herzlichkeit und eine nie nachlassende Bereitschaft zum sozialen Engagement verkörpert. So habe sie unermüdlich Becher für den guten Zweck eingesammelt, Spenden eingeworben und beim Cattiva-Benefizturnier geholfen. Den Fans dürfte sie nicht nur in Erinnerung bleiben, weil sie beim Anstehen für Dauer- oder Auswärtskarten Snacks und Getränke für sie bereithielt, sondern auch wegen zahlloser Anekdoten, die viele mit ihr verbinden.
Christel Neumann war auch Chefin der ehrenamtlichen Reisebegleitung und versorgte mit ihrem Team während der Auswärtstouren in den Bussen oder Sonderzügen die Fans mit Essen und Getränken.
Auszeichnung für Engagement
Für ihr Engagement wurde Kurvenmutti Christel Neumann in der Filmdokumentation „Der 12. Mann“ gewürdigt. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum zeichnete sie zudem mit der Bürgermedaille der Stadt Braunschweig aus. Solange ihr Gesundheitszustand es zuließ, besuchte sie die Heimspiele ihrer geliebten Eintracht, wie der Verein auf seiner Website schreibt. Nun ist Christel Neumann kurz vor ihrem 82. Geburtstag gestorben – sie werde jedoch für immer einen besonderen Platz in den Herzen der Eintracht-Familie haben, so der Verein abschließend.

