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Kinokritik: "Der letzte Bulle“ – Die Rückkehr des Super-Machos

Seit dieser Woche zeigt das Astor Filmtheater die Kinoverfilmung der Erfolgsserie "Der letzte Bulle". Foto: Astor Filmtheater / Video: Alexander Dontscheff Foto: Astor

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08.11.2019

Braunschweig. "Der letzte Bulle" ist zurück - und das auf der großen Kinoleinwand. Die erfolgreiche Serie um einen Polizisten, der etwas aus der Zeit gefallen ist, da er lange im Koma lag hat es nun in Form eines humorvollen Krimis in das Astor Filmtheater geschafft. Man darf gespannt sein, ob er auch unsere Filmtester überzeugen konnte.

Unter der Regie von Peter Thorwarth ("Bang Boom Bang") spielt wie in der Serie Henning Baum die Rolle des aus dem Koma erwachten Polizisten. Ihm zur Seite stehen bekannte Namen wie Ralf Möller, Christian Kahrmann oder Maximilian Grill. Auch der Comedian Chris Tall ist in einer Nebenrolle zu sehen.

Inhalt:


Nach 25 Jahren im Koma schlägt der Polizist Mick Brisgau entgegen jeder Prognose die Augen wieder auf und muss zunächst einmal realisieren, dass die Welt in der Zwischenzeit nicht stehengeblieben ist. Die Freundin ist weg, die Tochter erwachsen und auf dem Revier ist auch nichts mehr, wie es einmal war. Unter weiblicher Führung und mit einem Spießer als Partner, der zu allem Überfluss auch noch der neue Ehemann seiner Ex ist, muss Mick sich nicht nur den Herausforderungen seines Jobs stellen, sondern auch herausfinden, wer ihn seinerzeit beseitigen wollte. zudem muss er feststellen, dass seine direkte, alles andere als politisch korrekte Art nicht mehr unbedingt überall auf Begeisterung stößt.

Trailer:


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Kritik


Wie zu erwarten war, gefällt "Der letzte Bulle" nicht jedem. Ein Film, in dem der Held 25 Jahre "Political Correctness" Umerziehung im wahrsten Sinne des Wortes verschlafen hat und nunletztlich wegenseiner Art gefeiert wird, ist halt nicht jedermanns Sache. Urteile wie "gnadenlos jedes noch so platte Klischee bedient" oder "Niveau irgendwo unterhalb der Grasnarbe" wundern da wenig. Aber auch einige Fans der Serie waren enttäuscht. Der Film sei eher eine Karikatur der Serie, da er alles bis ins Absurde überspitze. Die schönen Bilder der Stadt Essen und das "Ruhrpott-Feeling" seien noch das Beste am Film.

Doch andere konnte der Film überzeugen. Er sei spannend und actiongeladen. Die Entwicklung des Verhältnisses von Mick Brisgau zu seinem dienstlichen Partner (dem neuen Mann seiner Frau) von anfänglicher Ablehnung hin zu einem Team werde gut dargestellt. Auch das Ende sei überraschend. Insgesamt werde man gut unterhalten, auch wenn man nichts Tiefgreifendes erwarten sollte.

Wir vergeben 2,5 von 5 regionalHeute.de Punkten.

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