Kongresshotel an der Stadthalle: Eine Entscheidung ist gefallen

Erst vor zwei Wochen hatte regionalHeute.de über das gemeinsame Projekt der Stadt mit der Volksbank BRAWO berichtet. Doch jetzt gibt es Neuigkeiten.

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Archivbild | Foto: Matthias Kettling

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Braunschweig. Erst vor zwei Wochen hatte regionalHeute.de über die zehn Jahre alten Pläne der Volksbank BRAWO und der Stadt Braunschweig zur Errichtung eines Kongresshotels auf dem Gelände der Stadthalle berichtet. Auf unsere Anfrage hatte die Stadt mitgeteilt, dass man die Neustrukturierung bei der BRAWO abwarten müsse, aber das Gespräch suchen wolle. Nun hat sich offenbar etwas getan.



Bereits im Oktober 2011 hatte sich der Rat der Stadt für die Projektplanung eines Kongresshotels im Umfeld der Stadthalle ausgesprochen. Verschiedene Optionen der baulichen Umgestaltung des Umfeldes zu diesem Zweck und insbesondere auch die Frage der künftigen Ausgestaltung des Stellplatzangebotes vor Ort wurden im Folgenden identifiziert und ausgewertet, erinnert die Verwaltung in einer aktuellen Mitteilung außerhalb von Sitzungen.

Grundstück zum Verkauf angeboten


Ziel sei es gewesen, im Zuge der Sanierung der Stadthalle auch die Entwicklung des Umfeldes in den Blick zu nehmen, um die Attraktivität des Standortes mit einem angeschlossenen Hotelneubau und einer städtebaulichen Aufwertung zu steigern. Nach mehrjährigen Planungen und Abstimmungen unter Beteiligung der zuständigen Gremien wurde schließlich 2015 beschlossen, das neben der Stadthalle liegende Grundstück zur Errichtung eines Kongresshotels zu verkaufen. Den Zuschlag erhielt die Volksbank BRAWO.

Wie die Verwaltung in der Vorlage betont, sei der Verkauf aber bis zum Abschluss der Planungen zur Sanierung der Stadthalle und der Prüfung möglicher Szenarien zur Bebauung zurückgestellt und bis heute nicht vollzogen worden. Und offenbar wird daraus auch nichts mehr. Denn zwischenzeitlich sei bekannt geworden, dass die BRAWO sich entschieden hat, kein neues Immobilienprojekt beginnen zu wollen und aus diesen grundsätzlichen Erwägungen die Realisierung eines Vorhabens am Standort Stadthalle nicht weiterverfolgt, heißt es in der Vorlage weiter.

Weitere Vorgehensweise wird geprüft


Und was bedeutet das für das Projekt insgesamt? "Die Verwaltung wird die bisherigen Planungen angesichts der aktuellen Absage und vor dem Hintergrund der konjunkturellen Rahmenbedingungen reflektieren und die weitere Vorgehensweise prüfen", erklärt die Verwaltung. Zumindest würden Änderungen des Zeit- und Budgetplans zur Sanierung der Stadthalle dadurch nicht erforderlich.

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