Wie ein 80. Geburtstag Hoffnung für hörbeeinträchtigte Kinder schafft

Das Projekt „Aus der Stille in den Klang“ kann nun fortgesetzt werden.

Helmuth Herrmann (li.), Ingeborg Herrmann und Klaus Kroschke.
Helmuth Herrmann (li.), Ingeborg Herrmann und Klaus Kroschke. | Foto: Kroschke-Kinderstiftung

Braunschweig. Das Ehrenmitglied der Kroschke Kinderstiftung, Helmuth Herrmann, hat seinen 80. Geburtstag gefeiert und nahm diesen zum Anlass, wie in den vergangenen Jahren auf Geschenke zu verzichten und stattdessen um Spenden für die Kinderstiftung zu bitten.



Mit großem Erfolg, wie die Stiftung in einer Pressemeldung berichtet: In diesem Jahr kamen fast 16.000 Euro zusammen. Durch die Spende kann das Projekt „Aus der Stille in den Klang“ zur Unterstützung hörbeeinträchtigter Kinder in Braunschweig am Landesbildungszentrum Hören fortgeführt werden. Klaus Kroschke dankte dem Ehepaar Helmuth und Ingeborg Herrmann und allen, die dazu beigetragen haben, für diese große Spendensumme.

Implantat schafft Möglichkeiten


„Aus der Stille in den Klang“ unterstützt hörbeeinträchtigte Kinder in der Region Braunschweig. Zurzeit werden zehn Kitakinder und neun Grundschulkinder am Landesbildungszentrum Hören unterrichtet. Die Kinder tragen ein Cochlea-Implantat, durch das ihnen das Hören ermöglicht wird. Der Stifter Klaus Kroschke sagt: "Die Kinder können durch das Training deutlich besser verstehen und kommunizieren. Die Erfolge, die sie durch die speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte musikalische Ausbildung nach der Kondraschowa-Methode erzielen, bestätigen uns, dass wir das Richtige tun.“

Die Kinderstiftung kooperierte seit 2021 mit der Aktion Kindertraum aus Hannover und setzte sich dafür ein, das Projekt nach Braunschweig ans Landesbildungszentrum zu holen. Das Deutsche Hörzentrum aus Hannover (die Experten für Cochlea-Implantate) betreut das Projekt wissenschaftlich.