Jetzt steht es fest: Diese Spieler kehren nicht zur Eintracht zurück

Einige Spieler wurden jetzt verabschiedet – einer könnte aber doch noch wiederkommen.

Fabio Kaufmann wurde jetzt von Eintracht Braunschweig verabschiedet. Doch ist das letzte Wort vielleicht noch nicht gesprochen.
Fabio Kaufmann wurde jetzt von Eintracht Braunschweig verabschiedet. Doch ist das letzte Wort vielleicht noch nicht gesprochen. | Foto: Matthias Kettling

Braunschweig. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt traf sich die gesamte Mannschaft sowie das Trainer- und Betreuerteam am Montagvormittag zu einem gemeinsamen Abschlussfrühstück. Im Mittelpunkt standen neben dem offiziellen Beginn des Sommerurlaubs auch zahlreiche Verabschiedungen. Im Fokus steht nun die Kaderplanung für die neue Saison, erklärt der Fußball-Zweitligist von der Hamburger Straße jetzt in einer Pressemitteilung



Demnach kehren Leihspieler zu ihren Stammvereinen zurück: Ken Izekor (ein Spiel), Faride Alidou (neun Spiele, zwei Tore), Grant-Leon Ranos (elf Spiele) und Erencan Yardimci (32 Spiele, fünf Tore und zwei Vorlagen) wurden verabschiedet, sie kehren zu ihren Stammvereinen zurück.

Quintett um Fabio Kaufmann im Kreise der Mannschaft verabschiedet


Neben den endenden Leihgeschäften laufen auch die Verträge einiger Akteure aus. Dazu zählt auch Fabio Kaufmann, der sich in insgesamt fünf Jahren mit dem Roten Löwen auf der Brust sehr verdient um die Eintracht gemacht hat. Der 33-Jährige stand in 153 Pflichtspielen für Blau-Gelb auf dem Platz und zeigte insbesondere im Saisonendspurt seine große Bedeutung für die Mannschaft. Ein definitiver Abschied von Kaufmann ist das nicht, da sich das Team jedoch erst am 2. Juli wieder trifft, wurde er im Kreise der Mannschaft zunächst formal verabschiedet.

Definitiv nicht verlängert werden die auslaufenden Spielerverträge von Linksverteidiger Leon Bell Bell, Innenverteidiger Patrick Nkoa und Mittelfeldspieler Anas Bakhat.

Leon Bell Bell wechselte zur Saison 2024/25 in die Löwenstadt und absolvierte in zwei Jahren insgesamt 49 Pflichtspiele für Blau-Gelb (zwei Tore, drei Vorlagen). Patrick Nkoa schloss sich den Löwen im Sommer 2025 an und stand in 17 Partien auf dem Rasen. Ein Tor sowie eine Vorlage steuerte der 26-Jährige zum Klassenerhalt bei. Erst im Winter wechselte Anas Bakhat zur Eintracht, in der Rückrunde stand er in drei Duellen auf dem Platz.

Zudem verlässt Christian Degenhardt, bisheriger Leiter der Physiotherapie, die Eintracht auf eigenen Wunsch. Der 32-jährige Braunschweiger kümmerte sich in den vergangenen vier Jahren gemeinsam mit Kollege Florian Horn mit großem Engagement um die physiotherapeutische Betreuung der Profimannschaft.

So steht es um die Zukunft von Frederik Jäkel, Jovan Mijatovic und Marko Rajkovacic


Innenverteidiger Frederik Jäkel wechselte im Sommer 2025 auf Leihbasis von RB Leipzig an die Oker, verletzte sich jedoch früh in der Saison schwer am Knie und fällt seitdem aus. Die Eintracht befindet sich sowohl mit Jäkel als auch mit RB Leipzig im Austausch über eine mögliche Fortsetzung der Zusammenarbeit.

Auch Jovan Mijatovic verbrachte die Rückrunde auf Leihbasis bei der Eintracht, ausgeliehen ist er von New York City FC. Da Mijatovic die erforderliche Anzahl an Einsätzen in der Rückrunde erreichte, verlängerte sich die Leihe automatisch bis zum 31. Dezember 2026.

Abschließend läuft auch der Vertrag von Torhüter Marko Rajkovacic aus. Der Schlussmann wechselte im Sommer 2025 zur Eintracht, war dauerhaft im Trainingskader der Profis und kam überwiegend für die U23 zum Einsatz. Im Saisonendspurt gehörte der 26-Jährige als Nummer zwei hinter Thorben Hoffmann fest zum Spieltagskader in der 2. Bundesliga. Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung laufen derzeit.

„Auch wenn Abschiede nie ganz leicht sind, ist es wichtig, frühzeitig Klarheit und Transparenz zu schaffen – intern wie extern. Bei Fabio Kaufmann sind unsere Gedanken jedoch noch nicht abgeschlossen. Wir haben uns mit ihm darauf verständigt, das Saisonende zunächst sacken zu lassen und uns in den kommenden Wochen in Ruhe auszutauschen. Sollte uns Fabio wirklich verlassen, werden wir ihn selbstverständlich gebührend und seinen Verdiensten für die Eintracht angemessen verabschieden. Wir werden uns zu gegebener Zeit dazu erneut äußern“, gibt Benjamin Kessel, Geschäftsführer Sport der Eintracht, einen Ein- und Ausblick.