Berlin. Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, hat angesichts des historischen Niedrigwassers die Konferenz von Verkehrsminister Steffen Bilger an diesem Donnerstag begrüßt und Investitionen in Renaturierungsmaßnahmen angekündigt.
Das aktuelle Niedrigwasser in deutschen Flüssen sei ein Weckruf, sagte Flasbarth der "Rheinischen Post". Deshalb sei es gut, dass Bundesverkehrsminister Steffen Bilger die Initiative ergriffen habe und zu einem Spitzentreffen einlade. Bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels brauche es ein systematisches Vorgehen, so Flasbarth. Ein gutes Beispiel seien der Aktionsplan Niedrigwasser Rhein und der im Kontext der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) bereits umgesetzte Basisdienst "Klima und Wasser".
Gleichzeitig müsse dafür gesorgt werden, Wasser wieder stärker in der Landschaft zu halten, anstatt es abfließen zu lassen. Mit den Programmen setze man genau da an. Die Renaturierung und Wiederherstellung von Auen und Überflutungsflächen, Mooren und Wäldern: Das alles seien langfristige Maßnahmen, aber man müsse neben der technischen genauso die natürliche Infrastruktur jetzt gezielt angehen und stärken, mahnte Flasbarth.
Bundesumweltministerium mahnt mehr Renaturierung an
Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, hat angesichts des historischen Niedrigwassers die Konferenz von Verkehrsminister Steffen Bilger an diesem Donnerstag begrüßt und Investitionen in Renaturierungsmaßnahmen angekündigt. Das aktuelle Niedrigwasser in deutschen Flüssen sei ein Weckruf, sagte Flasbarth der "Rheinischen Post".
Moorlandschaft (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur
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