Dax bricht Rekordjagd trotz positiver US-Inflationsdaten ab

Am Mittwoch hat der Dax nachgegeben.

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Frankfurter Börse | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Frankfurt/Main. Am Mittwoch hat der Dax nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.331 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.


"Den Sprung auf die neue Bestmarke von 26.574 Punkten nach den US-Inflationsdaten nutzten einige Anleger in Frankfurt dann doch für etwas ausgedehntere Gewinnmitnahmen", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Diese sorgten für eine Rückkehr des Dax auf das Vortagesniveau. Auch wenn es damit heute nicht für einen Schlussrekord reichte, bleibt eine erkennbare Kaufdynamik an Europas Börsen vorhanden, die sich verstärkt auf die Technologie- und Rüstungswerte konzentriert."

"So hielten sich im Dax die üblichen Verdächtigen Siemens Energy, Rheinmetall und Siemens auch in der Abwärtsbewegung am Nachmittag in der Pluszone. Die Quartalszahlen von TKMS strahlten auf Rheinmetall ab und Infineon, Siemens Energy und Siemens profitieren von den guten Handelsvorgaben aus den USA und Asien im Technologiesektor."

"Insgesamt bleibt es aber dabei, dass die Rally im Dax nur von wenigen Aktien getragen wird. Selbst auf dem neuen Allzeithoch im Dax notierten weniger als die Hälfte der 40 Unternehmen im Plus. Zudem ist das Handelsvolumen weiterhin stark rückläufig, was keine solide Basis für eine Nachhaltigkeit der aktuellen Rally darstellt."

"Alles in allem aber bleibt die Stimmung an der Börse vorsichtig optimistisch und die Anleger lassen sich nicht von den anziehenden Energiepreisen aus der Ruhe bringen. Nichts scheint die Bullen in diesen Tagen aufhalten zu können", sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1540 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8666 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.419 US-Dollar gezahlt (+1,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 123,12 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 88,88 US-Dollar, das waren 3 Cent oder 0,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.